Dieselfahrzeuge auf Kosten der Hersteller nachrüsten


Hersteller müssen Dieselfahrzeuge auf eigene Kosten nachrüsten – „Ich begrüße die Forderung der Umweltminister, dass Dieselfahrzeuge nachgerüstet werden müssen. Es kann nicht sein, dass auch die Fahrzeuge der neuesten Schadstoffklasse EURO 6 im Realbetrieb durchschnittlich mehr als das Sechsfache des zulässigen Grenzwertes an Stickoxiden ausstoßen“, erklärt Herbert Behrens (DIE LINKE), Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zum Abgasskandal, zu einem entsprechenden Beschluss der Umweltministerkonferenz.

Behrens weiter:

„Der Schutz der Menschen vor Gesundheitsgefahren geht vor. Deswegen können wir nicht darauf warten, dass die Zulassungsregelungen in den nächsten Jahren verschärft werden und die Autos nach und nach sauberer werden. Wir brauchen jetzt echte Verbesserungen, nicht nur bei den manipulierten Fahrzeugen von VW, sondern bei allen Fahrzeugen, die den Grenzwert auf der Straße erheblich überschreiten. Deswegen müssen die Hersteller alle betreffenden Fahrzeuge auf ihre Kosten umrüsten. Ich fordere das Bundesverkehrsministerium auf, die Autoindustrie nicht länger in Schutz zu nehmen und sie stattdessen zu Nachrüstungen zu verpflichten, wie es sie bislang nur bei VW gibt.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

5. Mai 2017

1 Kommentar

  1. Sozialticker

    25. September 2017 um 11:19

    Und wie das zum Schluß aussieht, kann man hier sich erlesen:

    „Die deutschen Autokonzerne können in der Dieselaffäre einen dreistelligen Millionenbetrag an Steuern sparen.“ Quelle: KLICK

    Hey – ist doch Super … wenn demnächst eine Würstchenbude mal Gammelfleisch brutzelt und es dabei zu Problemen auf des Kundschafts Klo kommt, dann kein Problem zu den Kosten – die werden glatt über die Steuer mal schnell allen aufgebürdet.

    Ist das nicht ein toller „Rechtsstaat“?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

© 2017 Sozialticker

Start - Sozialticker↑ ↑

Google+ Twitter