Dienstwagen neu besteuern
Zu den Vorschlägen von Greenpeace und dem Forum Ökologische Steuerreform zur Reform der Dienstwagenbesteuerung erklärt Dr. Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher:
Die Reform der Dienstwagenbesteuerung ist überfällig. Greenpeace und das Forum Ökologische Steuerreform kritisieren zu Recht die milliardenschwere Subventionierung von Spritfressern und CO2-Schleudern durch den Steuerzahler. Die Bundesregierung traut sich nicht an dieses wichtige Thema heran, obwohl mit einer CO2-basierten Reform erhebliche Wirkungen zu erzielen wären: Erstens: Für die Automobilindustrie wäre die Reform eine Chance, weil knapp zwei Drittel der Neuzulassungen Dienstwagen sind.
Damit würden Investitionen in CO2-arme und Sprit sparende Autos mehr als rentabel. Zweitens: Eine neue Dienstwagensteuer nach CO2-Ausstoß bietet Anreize zur Anschaffung sparsamer Fahrzeuge. Das ist besser fürs Klima. Schließlich werden 60 Prozent aller Neuwagen mit mehr als 200 PS als Dienstwagen zugelassen. Wenn der Kanzlerin also wirklich etwas am Klimaschutz liegt, sollte sie die Reform der Dienstwagenbesteuerung endlich angehen.
Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein am: 24. Juli 2008 um 8:04 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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