Die Zukunft der Bahn ist gesichert - die Bahn ist verkauft
Jedenfalls so gut wie …
Narrenschiff ?
Kurt Beck, dem das Wasser bis zum Hals reicht, hat mit der Zustimmung zur Privatisierung der Bahn einen Strohhalm ergriffen und versucht jetzt, diesen zum Schiff umzudefinieren, in der Hoffnung, damit - wie einst das wackere Schneiderlein - Siebene auf einen Streich zu erledigen und dabei zu beweisen, dass derjenige der beste Politiker ist, der es schafft, im gleichen Atemzug sowohl entschieden dagegen, wie auch bedingungslos dafür zu sein.
Narrenbahn !
Das tapfere Schneiderlein aus dem Märchen musste bald feststellen, wie weit man mit der “Aufschneiderei” kommt - und der ersten dreisten Lüge weitere Lügen und Betrugsmanöver folgen lassen.
Angeblich hat er Wasser aus einem Stein gequetscht - in Wahrheit war es kein Stein, sondern nur ein alter Käse.
Angeblich hat er einen Stein so weit geworfen, dass er nie mehr zur Erde zurückfiel - dabei war es kein Stein, sondern ein freigelassener Vogel, …und so weiter, und so weiter. Die Lügen und Aufschneidereien nahmen kein Ende. Das Schneiderlein ist damit durchgekommen. Im Märchen.
In der Realität ist manches schwieriger.
Sich hinzustellen und zu erklären, man wolle die Privatisierung der Bahn bei 24.9% der Anteile am Betrieb stoppen - und könne dies auch, ist ungleich verwegener, als alle verwegenen Behauptungen des tapferen Schneiderleins zusammen,
denn während Beck dies versprach, stand Volker Kauder seelenruhig daneben und erklärte, die 24,9% wären für die CDU nur der Einstieg in eine weitergehende Lösung.
Dass die derzeitige Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD gegen massiven und erklärten Widerstand des überwiegenden Teils der Bevölkerung die Bahn verkaufen will, hat aus Sicht der Bürger und Steuerzahler dieses Landes keinen einzigen vernünftigen sachlichen Grund. Alles was vorgetragen wird, ist nur vorgeschoben und hält einer kritischen Prüfung nicht stand.
Zum vollständigen Paukenschlag : Egon W. Kreutzer
Startseite - Veroeffentlicht von: Steinbock am: 30. April 2008 um 12:30 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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