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DGB begrüßt Zustimmung des Tarifausschusses zur Lohnuntergrenze in der Leiharbeit

Auf seiner Sitzung hat der Tarifausschuss dem Antrag auf Festlegung einer Lohnuntergrenze in der Leiharbeit einstimmig zugestimmt.

„Damit haben die DGB-Gewerkschaften zusammen mit den beiden Arbeitgeberverbänden iGZ und BAP ein wichtiges Etappenziel zugunsten der Beschäftigten der Branche erreicht: eine flächendeckende Lohnuntergrenze in der Leiharbeit“, so Claus Matecki, DGB-Vorstandsmitglied. „Jahrelange Bemühungen tragen nun Früchte und werden Niedriglohnstrategien wenigstens am unteren Ende der Lohnskala einen Riegel vorschieben. Ungeachtet dessen fordert der DGB weiterhin gleichen Lohn für gleiche Arbeit.“

Die Lohnuntergrenze tritt erst mit Veröffentlichung der entsprechenden Rechtsverordnung im Bundesanzeiger in Kraft. Die Lohnuntergrenzen würden dann bei 7,89 Euro im Westen und 7,01 Euro im Osten liegen. Ab dem 1. November 2012 steigen sie auf 8,19 Euro im Westen und 7,50 Euro im Osten an.

Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund - Pressestelle

Startseite - Veröffentlicht am: 12. Dezember 2011 um 10:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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5 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von Andy am Montag, 12.12.2011.

Andere Frage!
Wo liegt der Unterschied zwischen Leih Arbeitssklave Ost und Leih Arbeitssklave West ?
Zumal der Lohn bei beiden Clientels sowiso schon zu niedrig angesetzt ist WARUM dann noch der Mist mit den UNGLEICHEN Löhnen !!!!!?????
Da wächst mir die Kragenweite auf 64 mit welcher BEGRÜNDUNG wird das gerechtfertigt??

Mfg Andy


2. ... Kommentar von Realist am Montag, 12.12.2011.

Der DGB ist schon lange keine ernstzunehmende Gewerkschaft mehr, dazu ist er viel zu sehr von SPD Mitgliedern durchseucht. Die Leiharbeit hätte von Anfang an verhindert werden müssen, solange sich diese Gewerkschaft nicht von den Sozen los sagt ist nicht viel von Ihr zu erwarten.


3. ... Kommentar von Andy am Montag, 12.12.2011.

Leider ist dieser Unterschied ja nich nur in der Leihsklavenbuden zu finden sonder Überall wo Löhne gezahlt werden im Osten!
Wir lassen uns hier schön über den Tisch ziehen von dieser Heuschreckenregierung!
Man sollte jede Arbeit schlichtweg verweigern in Betrieben die diese unterschiedlichen Löhne zahlen wollen denn das ist nicht gerechtfertigt!!
Gleiche Arbeit=GLEICHER LOHN !!

Mfg Andy


4. ... Kommentar von diogenes am Dienstag, 13.12.2011.

es ist doch wieder mal ein witz über den keiner lachen kann.
erst verzapfen die gewerkschaften tarifabschlüsse in der zeitarbeitsbranche die einem schlag ins gesicht der beschäftigten gleichkommt und nun wollen sie sich mit einer lohnuntergrenze brüsten die jeglicher beschreibung spottet.
es ist nichts weiter als ein abnicken für die arbeitgeberlobby.
wahrscheinlich hat man in der gewerkschaftsriege immer noch nicht begriffen das leiharbeit in deutschland gleichzusetzen ist mit lohndumping und entsagung tariflicher rechte für die arbeitnehmer.
irgendwie werde ich das gefühl nicht los das die gwerkschaftler mit in den vorständen und aufsichtsräten der großen zeitarbeitsfirmen sitzen!


5. ... Kommentar von jogybär am Dienstag, 13.12.2011.

Wer bei der Bundeskanzlerin am Katzentisch sitzt,muß doch ab und zu mal was von sich hören lassen. Und wenn es beim Mindestlohn ist. Den Osten haben diese Banausen sowieso schon abgeschrieben,
Deshalb ist es Sch…ßegal was da verhandelt wird, unterm Strich sind die Lohnsklaven sowieso verraten und verkauft.


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