Der Spruch des Tages … 29.09.2015

… kommt aus den klammen Kassen der Berliner „Mietszene“ – welche staatlich gefördert sich im „Hamsterrad“ um Geld und Gier dreht. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:

Berliner Ämter geben ca. 95,7 Mio. je Monat für Hartz-IV-Mieten aus.

95,7 Mio. Euro … nur Berlin !!! – welches nur dafür drauf geht, damit der eigentlich „auch arbeitslose Teil von Vermieter“ sagen kann, sie hätten angeblich Arbeit und Einkommen durch Vermietung / Verpachtung und Verarschung. Bei der Geburt haben sie bestimmt nicht selber ihren Wohnraum mitgebracht.

95,7 Mio. Euro … aber kurioser wird es noch, wenn ein jedes Jahr die Mieten prozentual steigen und somit die Spirale des „Abzockwahnsinn´s“ sich weiter dreht. Statt dem System beugend zuzusehen, wie diese Spirale immer schneller außer Kontrolle gerät, könnte ein einfaches Gesetz – diesen gesamten „Dunkelmarkt“ sofort austrocknen. Zwangsenteignung aller Wohnungen, die nicht selbst persönlich vom Vermieter genutzt werden und schon wäre Ruhe mit Mietpreisen und der Verschwendung von Milliarden … deutschlandweit. Doch wo nur Geld regiert, kann der Mensch + Hirn nicht mehr sein.

Sternzeit 39572 … wir schreiben das Jahr 2140 … die Mieten sind proportional – Dank der perversen Gesetzgebung – nur leicht gestiegen und für HARTZ-XIII-Mieten müssen inzwischen 13,56 Milliarden Euro veranlagt werden, um die Vermieter weiterhin fröhlich für „ihre Quadratmeter“ zu stimmen. Vielleicht sollte man mal drüber nachdenken, wohin dieser Wahnsinn noch führen soll !!!

Quelle: Anmerkung Sozialticker

2 Gedanken zu „Der Spruch des Tages … 29.09.2015“

  1. Update und TV-Tip:

    Geschäfte mit Flüchtlingsnot – Vermieter kassieren Kommunen ab

    Mit hohen Mieten und Knebelverträgen zocken Vermieter und Immobilienhaie Kommunen bei der Suche nach Flüchtlingsunterkünften ab. Denn viele Städte und Gemeinden in Deutschland stehen, wie etwa Magdeburg, unter Druck. So muss die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt in diesem Jahr rund 3500 Flüchtlinge aufnehmen und unterbringen. Doch günstiger Wohnraum ist knapp. Diese Notlage nutzen Eigentümer von Immobilien schamlos aus und verlangen Mietaufschläge beispielsweise von rund 60 Prozent. Auch im fränkischen Erlangen drängt ein Vermieter Studenten zum Auszug, damit er Flüchtlinge zur hohen ortsüblichen Miete mit einem Aufschlag einquartieren kann.

    Frontal21 über miese Vermieter, die Kommunen abkassieren und Flüchtlinge gegen Studenten ausspielen.

    Quelle: Frontal 21 – ZDF – 29.09.2015 – 21 Uhr

  2. Warum regt man sich darüber denn auf? Wir lobpreisen den Kapitalismus und wenn Angebot und Nachfrage in einem missverhältnis stehen und den Preis zu ungunsten der Allgemeinheit regeln dann wird geplärrt.
    Wo war das Geplärre zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit, bei den hiesigen Hungerlöhnen, bei Leiharbeit und wo ist das Geplärre wegen des Elends ganzer Kontinente an dem wir gut mitverdienen?

    Jetzt wo einige Vermieter abkassieren was geht, sollte man das so sehen wie beispielsweise bei Arbeit und Arbeitslosigkeit – Hauptsache Arbeit (und der Sozialstaat kann sparen)….. so wird geredet wenn es um andere Leute geht, Leute die für ihren Job fast noch Geld mitbringen (mindest wenn aufgestockt werden muss und Vermögn verwertet werden muss).
    Also heißt es hier: Hauptsache die Flüchtlinge haben ein Dach über dem Kopf und da sollte es uns allen so egal sein was das kostet wie man sonst arbeitslosen die Kosten ihres Jobs aufbürdet.

    Übrigens ist das viele schöne Geld ja nicht weg, es hat eben nur ein anderer *kicher*

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