Der Spruch des Tages … 16.09.2015

… kommt aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und ist gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln gerichtet. Da ist zwar schon der erste Lacher versteckt, aber dies wird noch besser, denn man möchte nun Millionen in einer „Informations-Tonne“ versenken, um versenkte Lebensmittel – als „Zu gut für die Tonne“ – Lebensmittel … geistig wieder aus dieser Wegwerfgesellschaft zu holen. Im Klartext versenkt man wie folgt die Millionen:

Zitat: „Berlin: (hib/EIS) Für die Initiative „Zu gut für die Tonne“ soll im kommenden Jahr eine Million Euro ausgegeben werden. Das sehe der Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2016 vor, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (18/5903) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/5787). Mit der Informationskampagne „Zu gut für die Tonne“ setzt sich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln ein, um das Bewusstsein für die Wertschätzung von Lebensmitteln von der Landwirtschaft über die Industrie und den Handel bis zum Verbraucher zu erhöhen. Darüber hinaus fördere das Bundesministerium für Bildung und Forschung in diesem Jahr mit mehr als 300.000 Euro das Forschungsvorhaben „Wege zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen – Pathways to reduce food waste (REFOWAS)“. Das Projekt soll bis in das Jahr 2018 mit mehr als 1,2 Millionen Euro gefördert werden.“

Quelle: Deutscher Bundestag

Wenn man sich vorstellt, dass gemäß der Zeitrechnung schon 2 0 1 5 Jahre ins Land gegangen sind und man noch immer nicht genau wissen will, wo die eigentliche Lebensmittelverschwendung stattfindet, dann muss man sich die Frage gefallen lassen, ob dieses Geld = Schweigegeld sein soll, oder ob man 2 0 1 5 Jahre lang geschlafen hat? Vielleicht bohrt man auch mit den vielen Millionen ein größeres Loch in die Tonne, damit dem Wirtschaftszweig „TAFELN“ noch so manche Brotkrume im Spendenumsatz für mehr Kapitaleinkünfte behilflich sein kann, oder aber es werden Gummiboote angeschafft, die die Trawler über die 7 Weltmeere begleiten sollen, welche dort ihre „von den Kunden nicht akzeptierte Waren“ kostengünstig und steuerlich gefördert verklappen, weil es sich viele Menschen nicht mehr leisten können, die Renditen und Aktionäre von gierigen Lebensmittelketten und Herstellern zu stillen.

Wofür die Bevölkerung sicherlich gern Millionen ausgeben würde, wäre eine übergroße Tonne, wo der gesamte „Sumpf“ dieser korrupten Bande reinpassen würde … damit in Zukunft nicht mehr hungernde Menschen ihrer Ware folgen müssen und trotz weltweitem Überfluss nur den Restmüll zu fressen bekommen. In anderen Ländern werden bereits hohe Strafen verhängt, wenn Lebensmittel verworfen werden … jedoch ist mit der hiesigen Regierung so etwas nicht machbar, denn zu tief sitzt die Lobbykeule schon in den Reihen, um soziale Gesetze zu erheben. Und so schmiert die Butter nicht nur ranzig die Wände der Tonne, sondern der Gestank erreicht bereits auch völlig anderen Etagen – von Umkehr ist man da noch weit weg, aber die Propagandamaschinerie wird schon mal das Bewusstsein prägen.

Fazit: Wer nix mehr zu fressen hat … lässt sich entweder die Infobroschüre zukommen, oder aber schaut zu, wie man den Selbstsprung in die Tonne fabriziert, um dann fachgerecht und sortenrein später anonym entsorgt zu werden … nur eines darf nicht passieren – Gründe und Ursachen für diese Schweinerei zu suchen.

Quelle: Anmerkung Sozialticker