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Der Niedriglohnsektor ist kein Ausweg aus der Arbeitslosigkeit

Bild: Bundestagsfraktion DIE LINKE im Bundestag“Leider sagen auch die heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen nichts darüber aus, dass viele der neu geschaffenen Stellen im Niedriglohnbereich angesiedelt sind”, stellt Kornelia Möller fest. “Das ganze Gerede vom Aufschwung bleibt leeres Geschwätz, wenn über sechs Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von ihrem Lohn nicht leben können, wenn sie Angst vor dem sozialen Abstieg, vor Arbeitslosigkeit und Armut haben müssen.” Weiter erklärt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

“Die hohe Sockelarbeitslosigkeit hält den ständigen Druck auf die Beschäftigten aufrecht und gibt den Arbeitgebern ein enormes Drohpotenzial in die Hand. Deshalb wehren sich erwerbstätige Frauen und Männer nicht gegen unbezahlte Überstunden, niedrige Bezahlung und Schikanen durch die Vorgesetzten. Deshalb gehen die Menschen auch krank zur Arbeit, nehmen sie gesundheitliche und psychische Folgen in Kauf.

Aktuelle Daten zeigen, dass deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den ersten drei Monaten dieses Jahres durchschnittlich nicht einmal zwei Tage krankgeschrieben waren. Die Zahl stressbedingter psychischer Erkrankungen ist aber gleichzeitig stark angestiegen. Diese Entwicklung ist nicht hinnehmbar! Deshalb fordert DIE LINKE: Gute Arbeit für alle!”

Quelle: DIE LINKE. im Bundestag

Zurück zur Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: Donnerstag, 1. Mai 2008 - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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