Der Brandstifter kann nicht Feuerwehrmann sein

„Der Brandstifter kann nicht Feuerwehrmann sein. Die deutsche Regierung hat maßgeblich dafür gesorgt, dass in den Krisenstaaten durch Ausgaben- und Investitionskürzungen die wirtschaftliche Lage verschlimmert wurde und deshalb die Arbeitslosigkeit vor allem unter Jüngeren stark anstieg. Sie liegt beispielsweise in Spanien bei 49 Prozent und in Griechenland bei 53 Prozent. Wenn sich nun Frau Nahles als Retterin hinstellt, ist das wenig glaubwürdig“, erklärt Sabine Zimmermann zum heutigen Pressetermin der deutschen Wirtschaft zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.

Die stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Glaubwürdig wären die Vorschläge nur, wenn die Bundesregierung einen Kurswechsel in ihrer EU-Krisenpolitik einleitet. Notwendig sind ein Ende der Kürzungen und ein EU-weites Investitionsprogramm in Höhe von jährlich 500 Milliarden Euro. So entständen wirtschaftliches Wachstum und damit die dringend benötigten Arbeitsplätze.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Ein Gedanke zu „Der Brandstifter kann nicht Feuerwehrmann sein“

  1. dielinke fordert jetzt also eine jährliche förderung von einer halben billion euro . wohin das geld verschwinden wird , könnte man nur spekulieren . ob sich mit einer umverteilung von geldern sich im allgemeinen etwas zum besseren ändert kann man jedoch an griechenland sehen . jedem griechen ( bei ~11 millionen einwohner ) wurden über die jahre durchschnittlich rund 30000€ kredit vergeben und nur ein bruchteil davon ist nicht in irgendwelchen ( ziemlich vielen deutschen ) löchern versickert . jetzt noch mehr geld für sinnlose maßnahmen zu verpulvern ist der hohn . das europäische finanzsystem ( und auch andere ) an sich ist falsch und kann auf dauer nicht funktionieren . . . naja – für banken bzw . deren beschäftigten ist es schon eine goldgrube .

    wie bei den hohen arbeitslosenquoten in ganzeuropa trotzdem nicht täglich hunderttausende verhungern ist kein magischer trick . es gibt einfach viel zuviel waren ( insb . dienstleistungen ) und immer weniger abnehmer , da die arbeitnehmerlöhne europaweit praktisch stagnieren . weshalb gerade dielinke diesen konsumgeist befürwortet und mit einer halben billion euro ( quasi aus den taschen der arbeitnehmer nordeuropas ) weiter etablieren will ist mir schleierhaft und widerspricht linker ideologie . linksdenkende würden sich fragen , wie man eine gerechte gesellschaft für alle erschafft : der systemwechsel weg vom umhergrassierenden raubtierkapitalismus mit allen nebenwirkungen . also nicht von arbeitnehmerlöhnen der einen praktisch dumpinglohnarbeitsplätze an anderer stelle aufzubauen um mit dem chinesischen lebensstil konkurrieren zu können .

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