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Computerklau und Datenschwund - Schäuble in Erklärungsnot

Bild: Bundestagsfraktion DIE LINKE im BundestagLaut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der FDP sind in Bundesbehörden seit dem 1. Januar 2005 rund 500 Computer verschwunden. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und im Innenausschuss:

„Materiell bedeutet das, dass jeden zweiten Tag ein Computer verschwunden ist. Demnach sind die Bundesbehörden ein gefragter Selbstbedienungsladen für Notebooks und PC.

Wie viele Daten, auch persönliche, damit abhanden kamen, lässt sich bestenfalls ahnen. Aber offenbar sind die Bundesbehörden eine freizügige Daten-Börse ohne gleichen.

So weit, so schlecht. Doch nun meint ein Sprecher des Bundesinnenministeriums auch noch, das sei alles nicht beunruhigend. Der Computerschwund liege, gemessen an der Zahl der Bundes-Beschäftigten und verglichen mit der Privatwirtschaft, «im absolut üblichen Verhältnis».

Demnach wären Computerklau und Datenschwund die Regel von der Ausnahme. Und spätestens damit kommt Bundesinnen- und Verfassungsminister Wolfgang Schäuble in erhöhte Erklärungsnot.“

Quelle: DIE LINKE.im Bundestag

Zurück zur Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: Samstag, 22. März 2008 - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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1. ... geschrieben von Steinbock am Samstag, 22.3.2008.

Kein Wunder, dass man unbedingt den “Onlinezugriff” haben möchte, denn wie soll man sonst an die “abhandenen” Daten wieder kommen, wenn die PC´s sich verteilt im Lande bewegen.

Tja, wir haben wohl die Zeichen nicht so richtig deuten können, aber nun wissen auch wir, dass es sich einfach nur um den Versuch einer Vernetzung der abhanden gekommenen Bundesbehördencomputer handeln muss, statt der geglaubten verfassungswidrigen Schnüffelei beim Privat PC.


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