Caritas begrüßt Entscheidung der Arbeitsministerkonferenz
Langzeitarbeitslose benötigen Hilfe aus einer Hand
BDie Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) hat sich laut Presseberichten dafür ausgesprochen, die Betreuung von langzeitarbeitslosen Menschen weiterhin in gemeinsamer Trägerschaft von Bundesagentur für Arbeit und Kommune durchzuführen. “Für fast sieben Millionen Grundsicherungsempfänger in unserem Lande ist es eine gute Nachricht, dass sich die Arbeitsminister weiterhin für Hilfen aus einer Hand einsetzen”, sagt der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes (DCV), Georg Cremer.
Der DCV hat wiederholt auf die Möglichkeit der Verfassungsänderung hingewiesen, um die sinnvolle Zusammenarbeit von Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen im Interesse der betroffenen Menschen aufrechtzuerhalten. Die Forderung der ASMK nach Weiterführung der Hilfe aus einer Hand kann nur umgesetzt werden, wenn dieser Weg verfassungsrechtlich abgesichert wird.
Der DCV fordert die Bundesregierung auf, zügig eine Verfassungsänderung anzugehen, um sicherzustellen, dass diese bewährte Form der Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann. “Diese Hilfe aus einer Hand stellt sicher, dass langzeitarbeitslose Menschen genau die Unterstützung erhalten, die eine Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert”, so Cremer.
Quelle: Deutscher Caritasverband e.V. - Pressestelle
Startseite - Veröffentlicht am: 30. November 2009 um 10:33 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
Druckversion:
|
2 Kommentare / Fragen veröffentlichtWeitere Beiträge zu diesem Themengebiet:
- Caritas begrüßt Entscheidung zu Zivildienst
- Geschafft: Neun Euro Pflege-Mindestlohn
- Caritas: Koalitionsvertrag setzt soziale Akzente






