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Bundesregierung muss konkretes Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Strahlenbelastung durch WLAN vorlegen

Anlässlich der Beantwortung der Kleinen Anfrage zum Thema “Strahlenbelastung durch drahtlose Internet-Netzwerke (WLAN)” durch die Bundesregierung (DS 16/6117) erklärt Sylvia Kotting-Uhl, umweltpolitische Sprecherin:

Durch unsere Anfrage ist jetzt klar, dass die Bundesregierung durchaus Gründe zu Vorsicht bei der Nutzung von WLAN sieht. Wer aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes die Meidung von WLAN empfiehlt, gleichzeitig aber keine aktive Vorsorgepolitik betreibt macht sich unglaubwürdig. Vorsorgender Gesundheitsschutz ist mehr als eine unverbindliche Empfehlung. Die Strahlung von WLAN Anwendungen addiert sich zu jener von anderen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern, denen die Menschen ausgesetzt sind. Beispiele sind Mobilfunk und digitales Fernsehen. Die Bundesregierung muss aktiv werden und ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Minimierung der hochfrequenten Strahlung durch WLAN vorlegen. Dies ist gerade auch zum Schutz von Kindern und Jugendlichen unerlässlich.

Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Zurück zur Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: Freitag, 3. August 2007 - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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