Bundesrat stimmt für besser lesbare Beipackzettel

Viele Packungsbeilagen von Arzneimitteln sind nach Auffassung des Bundesrates wenig verständlich und somit patientenunfreundlich gestaltet. Mit einer am 18. März 2016 gefassten Entschließung setzt sich die Länderkammer für Beipackzettel ein, deren Inhalte leicht erfassbar sind und bei denen Verbraucherinnen und Verbraucher Zweck der Medikamente und mögliche Nebenwirkungen schnell auffinden können.

Handlungsbedarf auf nationaler und europäischer Ebene

Der Bundesrat bittet die Bundesregierung, sich auch weiterhin auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass die Lesbarkeit von Packungsbeilagen für Patientinnen und Patienten verbessert wird. Auf nationaler Ebene solle ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der „Empfehlungen zur Gestaltung von Packungsbeilagen“ gelegt werden. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels geboten.

Die Entschließung wird nun der Bundesregierung zugeleitet, die sich in den nächsten Wochen mit ihr befassen wird.

Quelle: Plenarsitzung des Bundesrates am 18.03.2016

Ein Gedanke zu „Bundesrat stimmt für besser lesbare Beipackzettel“

  1. Die hiesigen Ärzte verfügen bereits schon heute über vorzügliche Programme, in denen alle Medikamente erfasst und zusammen mit den jeweiligen Inhaltsstoffen, Wirkungen und Nebenwirkungen und vieles mehr übersichtlich angeordnet sind. Würden solche Programme jedermann zur Verfügung stehen, bräuchte man keine Beipackzettel mehr, sondern nur mehr die Hinweise auf die Internetseiten.

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