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Bundesprogramm Kommunal-Kombi wird nur zögerlich angenommen

Berlin: (hib/JOH/HIL) Das Bundesprogramm Kommunal-Kombi ist laut Bundesregierung aufgrund mangelnder Akzeptanz bei den Ländern und Kommunen deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Wie sie in ihrer Antwort (17/1907) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/1622) schreibt, konnten in Kreisen und kreisfreien Städten mit besonders hoher Langzeitarbeitslosigkeit sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsmöglichkeiten für eine Dauer von maximal drei Jahren geschaffen werden.

Die Ziele seien in einzelnen Bundesländern und Kommunen jedoch sehr unterschiedlich erreicht worden. Ursprünglich sollten mit dem Programm bis zu 100.000 zusätzliche Stellen für Langzeitarbeitslose geschaffen werden, berichtet die Bundesregierung. Bis Ende 2009 seien jedoch nur 15.825 Stellen eingerichtet worden.

Als Ursache für die zögerliche Annahme des Bundesprogramms Kommunal-Kombi nennt die Regierung die Notwendigkeit einer Kofinanzierung der geschaffenen Arbeitsplätze durch die Kommunen oder Länder mit eigenen Mitteln. Die Bereitschaft zum Einbringen eigener Mittel habe teilweise nicht oder nur in sehr geringem Umfang bestanden.

Aus Sicht der Bundesregierung bieten die bislang vorliegenden und nur vorläufigen Ergebnisse der Evaluation aber ”keine ausreichende Grundlage“, Konsequenzen für die Umsetzung des Programms zu ziehen.

Quelle: Presse Deutscher Bundestag

Startseite - Veröffentlicht am: 17. Juni 2010 um 7:30 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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2 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von Solidar am Donnerstag, 17.6.2010.

Ist doch klar,bei solchen ARbeitsprogrammen,gibt es immer welche,die daran verdienen wollen,also einen Profit sehen.
Dafür wird dann eine eigene Verwaltung angeschafft.
Am ende kommt es dem Steuerzahler teurer,als wenn man den Leuten einen Vollzeitjob anbietet,der Tariflich bezahlt würde.

Solange die Menschen die ARbeit vermitteln/Verwalten mehr verdienen als die ARbeitnehmer,wird sich nichts ändern.
Im Grunde braucht es keine Verwaltungen,und Zeitarbeitsfirmen.
So könnte man den ARbeitern sogar deutlich höhere Löhne zahlen.

Aber es ist schick,die Arbeiter und auch Arbeitslosen auszubeuten.


2. ... Kommentar von Taram am Donnerstag, 17.6.2010.

Ob nun Komunal-Kombi oder ÖBS. diese ausgedachten Jobs bringen niemanden weiter. Klar, etwas mehr Geld, dafür aber auch 8 Stunden rumsitzen angesagt. Hauptsache die Statistik stimmt.


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