Bundesbürger schätzen ökonomischen Entwicklung eher verhalten ein
Drei Viertel aller Bundesbürger (75 Prozent) rechnen damit, dass sich die Zahl der Arbeitslosen im nächsten Jahr weiter erhöhen wird. Nur eine Minderheit (7 Prozent) rechnet mit weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen. 18 Prozent der Bundesbürger meinen, die Zahl werde unverändert bleiben.
43 Prozent aller Bundesbürger rechnen damit, dass 2009 3 bis 3,5 Millionen Erwerbspersonen arbeitslos sein werden. 44 Prozent schätzen, dass 4 bis 4,5 Millionen arbeitslos sein werden.*
Die meisten Bundesbürger (65 Prozent) rechnen damit, dass sich die Höhe des eigenen Einkommens bzw. des Haushalts 2009 nicht ändern wird. 15 Prozent rechen mit einer Erhöhung, 20 Prozent mit einer Verringerung ihres Einkommens. In überdurchschnittlichem Maße rechnen die Selbständigen mit einer Steigerung ihres Einkommens (23 Prozent). Besonders pessimistisch im Hinblick auf die Entwicklung ihres Einkommens sind die Arbeiter (34 Prozent), die Beamten (29 Prozent), die Rentner (23 Prozent) sowie diejenigen mit einem Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1000 und 2000 Euro (27 Prozent).
23 Prozent der Erwerbstätigen** halten auch ihren Arbeitsplatz durch die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise für gefährdet. Vor allem die Arbeiter (39 Prozent) und die Bürger mit niedrigen Einkommen sehen ihren eigenen Arbeitsplatz durch die Krise gefährdet.
* Basis: Diejenigen, die mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit rechnen; an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht”
** Basis: Erwerbstätige
Forsa-Umfrage für n-tv vom 18. November 2008 / 1.001 Befragte
Quelle: N-TV
Startseite - Veröffentlicht von: Steinbock am: 21. November 2008 um 7:16 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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