Blitz-Marathon: Gemessen wird wieder am falschen Wochentag

Die meisten Unfalltoten sind am Wochenende zu beklagen

Berlin (DAV). Der erneute Blitz-Marathon am 21. April 2016 soll für mehr Verkehrssicherheit und weniger Unfalltote sorgen. Doch ist das das richtige Mittel? Die Deutsche Anwaltauskunft beleuchtet das Thema Blitz-Marathon und informiert über die häufigsten Unfallursachen.

Am heutigen Donnerstag gilt es wieder, besonders umsichtig auf deutschen Straßen unterwegs zu sein: Der nächste Blitz-Marathon steht an. „Doch die Polizei kontrolliert am falschen Wochentag“, urteilt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft. Denn die Statistik zeigt: Die meisten Unfalltoten sind am Wochenende zu beklagen. „Der Verkehrssicherheit würde mehr geholfen, wenn die Beamten in den Nächten am Wochenende und am Sonntagnachmittag eingesetzt würden und nicht wieder an einem Donnerstag“, erläutert Swen Walentowski.

Die meisten Unfalltoten sind in den Nächten am Wochenende zu beklagen. Vor allem jugendliche Fahrer sind dann beteiligt. Experten sprechen von sogenannten „Disco-Unfällen“. An Sonntagnachmittagen im Sommer sterben vor allem Motorradfahrer überdurchschnittlich häufig bei Unfällen.

Weitere Informationen über den Blitz-Marathon und Unfallursachen finden Sie in einem Film bei der Deutschen Anwaltauskunft.

www.anwaltauskunft.de

Quelle: Deutsche Anwaltauskunft

Ein Gedanke zu „Blitz-Marathon: Gemessen wird wieder am falschen Wochentag“

  1. Der „Blitz- Marathon“ mag ja ganz gut sein, aber er sollte dann stattfinden, wenn’s wirklich nötig ist. Die Schwerpunkte sollten auch da sein, wo die meisten Unfälle passieren. Gerade vor Discos am Wochenende könnte auch gut aufgeklärt werden, wie man sich am besten verhält, damit nichts passiert.

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