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Blind vor Staatsliebe?

Blind vor Staatsliebe: DGB-Vizin für Abschaffung elterlicher Wahlfreiheit und Zwangsbeglückung von Kindern bei Betreuung und Bildung

Die stellvertretende Vorsitzende des DGBs und CDU-Mitglied, Ingrid Sehrbrock, will die frühzeitige und durchgängige staatliche Ganztagsbetreuung zur Pflicht für alle Kinder machen. Damit würden Kinder aus sozial schwachen Familien oder mit Migrationshintergrund endlich die “gleichen Bildungschancen” wie andere Kinder erhalten. Dies sei die logische Konsequenz aus den internationalen Bildungsvergleichsstudien der OECD (PISA). Dafür müsse man die Wahlfreiheit der Eltern (bei der Art der Kinderbetreuung) streichen (vgl. HPL).

Diese Haltung der DGB- und CDU/CDA-Frau ist - selbst wenn sie auch von SPD-Politiker/innen geteilt wird (HBF 2007) an naiver Staatsgläubigkeit und inhaltlicher Ahnungslosigkeit kaum zu übertreffen:

Wer benachteiligten Kindern und Jugendlichen tatsächlich helfen will, braucht dazu nicht weniger Elternrechte, sondern mehr und qualitativ hochwertige öffentliche Betreuungs- und Bildungsangebote, die Eltern überzeugen.

Quelle:Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit

Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: Samstag, 14. Juli 2007 - Haftungsausschluss        Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen
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