Betreuung und Förderung von Arbeitslosengeld II-Empfängern soll 2007 weiter verbessert werden
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird in diesem Jahr die Arbeit der Arbeitsgemeinschaften zur Betreuung und Vermittlung von Arbeitslosengeld II-Empfängern weiter professionalisieren: Die Jobcenter werden 2007 mehr Menschen in den Arbeitsmarkt integrieren, ihre Förderpolitik verstärken und die Effizienz ihrer Arbeit steigern. „Wir werden die gute Konjunktur nutzen, um mehr Arbeitslosengeld II-Empfänger in Arbeit zu bringen“, sagte Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der BA, am Montag in Berlin. „Hierzu trägt neben der verbesserten Beratung und Vermittlung die Tatsache bei, dass den Arbeitsgemeinschaften und Agenturen für Arbeit in diesem Jahr etwa eine Milliarde Euro mehr zur Verfügung steht, als sie 2006 ausgegeben haben. Der Spielraum für einen Ausbau der Förderung ist da.“
Die Rückschau auf das vergangene Jahr fällt verhalten positiv aus: „Langzeitarbeitslose konnten bislang noch nicht richtig von der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes profitieren“, sagte Alt. Trotzdem ist die Zahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger seit Mai 2006 rückläufig. „Die Betreuung und Förderung der Menschen hat sich im zweiten Jahr der Reform deutlich verbessert“, betonte Alt. 2006 haben 2,2 Millionen Empfänger von Arbeitslosengeld II eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme begonnen. Insgesamt investierten die ARGEn mit 3,8 Milliarden Euro 23 Prozent mehr für Fördermaßnahmen als 2005. Schwerpunkte der Förderung waren Beschäftigung schaffende Maßnahmen, wie z.B. Arbeitsgelegenheiten, und Trainingsmaßnahmen.
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