Barzahlungsgrenze wichtiger Schritt im Kampf gegen Geldwäsche

„Erfreulich, dass die Bundesregierung ein Einsehen hat und nun umsetzen will, was DIE LINKE seit Jahren fordert“, sagt Richard Pitterle, steuerpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zu den Plänen des Bundesfinanzministeriums, eine Obergrenze für Barzahlungen in Höhe von 5.000 Euro einzuführen.

Pitterle weiter:

„Barzahlungen von vielen tausend Euro sind ein optimales Einfallstor für Geldwäsche. Um dem Herr zu werden, ist eine Grenze von 5.000 Euro, oberhalb derer man nur noch mit Karte oder per Überweisung und so im Zweifelsfall nachprüfbar zahlen kann, ein probates Mittel.

Die Geschäfte des täglichen Bedarfs würden davon gar nicht berührt. Dass die Grenzen des Datenschutzes nicht überschritten werden dürfen, steht völlig außer Frage. Aber der schrille Aufschrei von FDP und Grünen, dass nun die totale Überwachung drohe, ist doch etwas dick aufgetragen. Die Maßnahme ist nicht unverhältnismäßig, wenn man berücksichtigt, dass Deutschland eines der wenigen Länder ist, in dem es noch möglich ist, einen Porsche mit Bargeld zu bezahlen.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Ein Gedanke zu „Barzahlungsgrenze wichtiger Schritt im Kampf gegen Geldwäsche“

  1. Die FDP und Grünen wieder….. es geht darum Kriminalität endlich einmal wirksam einzudämmen und nicht um den geplanten Weltuntergang.

    Otto Normalverbraucher hat da eher das Problem nachrechen zu müssen wie viele Nullen nach der 5 kommen statt dass der sich überwacht fühlte. Sicher braucht es so viel Freiheit um als Politiker bequem geschmiert werden zu können oder als „Lobbyist“ seine Interessen kaufen zu können – also eher kein Problem mit dem sich Otto Normalverbraucher täglich rumschlagen müsste.

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