Baden-Württembergische Verhinderung einer atomaren Kaltreserve ist richtig
Zur Entscheidung der baden-württembergischen Landesregierung, kein baden-württembergisches Alt-Atomkraftwerk als Kaltreserve zur Verfügung zu stellen, erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:
Wir begrüßen, dass die baden-württembergische Landesregierung die Voraussetzungen dafür schafft, dass es nicht zum Unsinn einer atomaren Kaltreserve kommt.
Nach den Plänen der Bundesregierung hätte die Bundesnetzagentur, die keine Kompetenz in Reaktorsicherheitsfragen besitzt, eines der unsicheren Alt-AKW als Kaltreserve auswählen dürfen. Ohne jeden Sicherheitsvergleich zwischen den verschiedenen Uraltmeilern und ohne Nachrüstungen. So ein Vorgehen wäre unverantwortlich. Diesen Risiken gegenüber ist die Bereitstellung eines Kohleblocks für eventuelle kurzfristige Engpässe das kleinere Übel.
Zum Glück hat die baden-württembergische Landesregierung den Absichten der Bundesregierung einen Riegel vorgeschoben.
Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Startseite - Veröffentlicht am: 28. August 2011 um 12:00 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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