Auszubildende in Alten- und Krankenpflege

Berlin: (hib/AW) In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen liegt seit Novellierung des Altenpflegegesetzes im Jahr 2009 der Anteil der Auszubildenden mit einer zehnjährigen allgemeinen Schulbildung gemessen an der Zahl aller Auszubildenden im ersten Jahr der Altenpflegeausbildung bei nahezu 30 beziehungsweise sechs Prozent. Dies teilt die Bundesregierung in ihrem Bericht über die Erfahrungen mit Paragraf 6 des Altenpflegegesetzes und Paragraf 5 des Krankenpflegegesetzes (18/7650) mit. So hätten in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2009 bis 2014 9.194 von 30.729 Lehrlingen über eine zehnjährige allgemeine Schulbildung verfügt. In Niedersachsen seien es 2.541 gewesen. In den übrigen 14 Bundesländer seien keine oder nur wenig Erfahrung mit der Anwendung von Paragraf 6 des Altenpflegegesetzes gemacht oder es seien keine Daten erhoben worden.

Gemäß Paragraf 5 des Krankenpflegegesetzes haben nach Angaben der Regierung im gleichen Zeitraum insgesamt 1.162 Schüler mit einer zehnjährigen allgemeinen Schulbildung eine Ausbildung im Bereich der Kranken- und Kinderkrankenpflege begonnen. Gemessen an den insgesamt 22.400 jährlichen Ausbildungseintritten spiele die Ausbildung nach Paragraf 5 keine „nennenswerte Rolle“.

Nach der Novellierung des Alten- und des Krankenpflegegesetzes im Jahr 2009 können Schüler nach einer erfolgreich absolvierten, zehnjährigen allgemeinen Schulbildung eine Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege auch ohne erweiterten Hauptschulabschluss beginnen.

Quelle: Deutscher Bundestag

Anmerkung Sozialticker … tja, liebe Abgeordnete (von wem eigentlich) – dann schaut euch doch mal die Lehrbedingungen, Arbeitsbedingungen und die später zu erwartenden Einkünfte genauer mal an und beginnt am Besten dabei beim Betreiber solcher Einrichtung, denn wenn man nun einen solchen Pflegeplatz als Beispiel heranführt, dann stellt sich doch glatt die Frage, wo die vielen Tausende von Euros versickern. Einzig richtige erkannt ist die Wertschätzung … Zitatmissbrauch: “ … spiele die Ausbildung nach Paragraf 5 keine „nennenswerte Rolle““. Und sollte es mal im Bundestag zu kalt geworden sein, dann versuchen sie sich doch selbst mal an deren Arbeit, dass bringt nicht nur „Muckies“, sondern auch Rücken und wollige Wärme beim Laufschritt auf Station. Jedoch ist positiv zu erwähnen, dass selbst die Hürde der Ausbildung inzwischen in einem Niveau gestaltet wurde, dass selbst „Hartz IV Sklaven oder BUFDIES“ dazu verdonnert wurden, weil die „Schulabgänger“ immer noch so viel Grips im Hirn zeigen, solche Ausbildung nicht anzunehmen. Klasse !!! Und sollten nun Fragen kommen, wie man dies nun besser gestalten könnte … der Sozialticker steht da gerne beratend zur Seite.