Ausgezeichnet!

Preisverleihung: Abgeordneten-Jury lobt Steuervereinfachungsidee des BdSt/DSi

Von A wie Alkopopsteuer bis Z wie Zweitwohnungsteuer: In Deutschland gibt es zu viele kleinere Steuern, die uns Bürger unnötig belasten. Deshalb fordert der Bund der Steuerzahler einen Abbau der Bagatellsteuern. Eine entsprechende Steuervereinfachungsidee von Katharina te Heesen (Bund der Steuerzahler NRW) und Damian Fichte (Deutsches Steuerzahlerinstitut) ist jetzt prämiert worden. Bei der Festveranstaltung zum steuerpolitischen Ideenwettbewerb des Instituts Finanzen und Steuern e.V. (ifst) wurden gestern Abend diejenigen Wettbewerbsbeiträge prämiert, die eine Jury aus Bundestagsabgeordneten ausgewählt hatte.

Ziel des offenen Wettbewerbs war es, neue Vorschläge zu präsentieren, die drängende Probleme der Steuerpraxis überwinden sollen und zur Sicherung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit für den deutschen Standort beitragen. Der Ideenwettbewerb stand unter der Schirmherrschaft des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesfinanzministerium, Dr. Michael Meister (CDU).

Mit dem gemeinsamen Beitrag „Vereinfachung des Steuerrechts durch Abbau und Begrenzung der Bagatellsteuern“ eröffnen BdSt und DSi eine Diskussion. Im Diskurs zur Steuervereinfachung waren diese kleineren Steuern bislang außer Acht gelassen worden. „Wenn Ihr Vorschlag es ins Parlament schafft, hat er meine Unterstützung“, sagte Ingrid Arndt-Brauer (SPD), Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags und ifst-Kuratoriumsmitglied.

Der Beitrag ist in der ifst-Festschrift erschienen, eine Kurzfassung wird zudem in der Fachzeitschrift DER BETRIEB veröffentlicht.

Quelle: Bund der Steuerzahler Deutschland e.V.