Auch für Rettungseinsätze können Bürger zur Kasse gebeten werden

Berlin (DAV). Rettungseinsätze der Feuerwehr können teuer werden. Immer häufiger werden die Bürger später zur Kasse gebeten. Dabei können Kosten von mehreren tausend Euro anfallen. Die Deutsche Anwaltauskunft informiert.

„Die Rechtslage ist jedoch von Bundesland zu Bundesland verschieden“, erläutert Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft. So muss in Berlin zum Beispiel die Rettung eines Haustieres bezahlt werden, in Nordrhein-Westfalen dagegen ist dies meist umsonst.

Den Gebührenbescheid müssen die Betroffenen aber nicht einfach akzeptieren. Bürger können widersprechen und auch vor einem Verwaltungsgericht klagen, wenn ihnen die Kosten zu hoch erscheinen. „Die Rettungskräfte dürfen nur einen angemessenen Aufwand in Rechnung stellen, oft sind die geforderten Summen zu hoch“, erklärt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft.

Weitere Informationen über die Kosten für den Einsatz von Rettungskräften und wie man damit umgehen sollte, finden Sie in einem Film bei der Deutschen Anwaltauskunft.

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Quelle: Deutsche Anwaltauskunft

Ein Gedanke zu „Auch für Rettungseinsätze können Bürger zur Kasse gebeten werden“

  1. Ich wage zu bezweifeln, ob bei der Rettung eines Haustieres neben der Feuerwehr auch noch ein Brandmeister oder gar Oberbrandmeister anwesend sein muss. Dadurch erhöhen sich nämlich die Gebühren beträchtlich.

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