Das Sozialtickerportal
Home | Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Donnerstag, der 17. Mai 2012 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Atommülllager Asse: Es fehlt der nötige Wille

Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die GrünenZu den neuen Zweifeln an der Rückholung des Atommülls aus der Asse erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:

Die neuen Bedenken zeigen vor allem, dass die Arbeiten an der Rückholung bislang viel zu langsam voran gegangen sind und die beiden zuständigen Minister das Problem Asse nicht ernst genug nehmen.

Zum einen ist da der niedersächsische Umweltminister Sander, dessen Haus erst jahrelang beide Augen vor den Schlampereien des ehemaligen Asse-Betreibers zudrückte. Nun überschlägt es sich mit Bedenken und begräbt den neuen Asse-Betreiber unter immer mehr Auflagen. Zum anderen ist da Bundesumweltminister Röttgen, der sich gleich mit einer seiner ersten Amtshandlungen von der Rückholung des Asse-Mülls distanzierte. Seitdem verhält er sich gegenüber dem Problem Asse geradezu apathisch. Von dem versprochenen eigenen Regelwerk zur Beschleunigung der Asse-Arbeiten fehlt jede Spur.

Gegner der Rückholung des Atommülls aus der Asse und Zweifler an der Machbarkeit gab es schon immer. Doch man darf nicht vergessen, dass die Entscheidung auf die Rückholung des Asse-Mülls fiel, weil nur diese Option langfristige Sicherheit für Mensch und Umwelt bietet. Wenn die Zeit für die Rückholung bedenklich knapp wird, muss das Bundesamt für Strahlenschutz aus den gemachten Erfahrungen der vergangenen drei Jahre Vorschläge erarbeiten, wie die Arbeiten deutlich beschleunigt werden können. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise eine Rückholung im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nach Gefahrenabwehr.

Das geplante Fachgespräch zur Asse Mitte Januar wird hoffentlich Klarheit in die verfahrene Situation bringen. Davon unabhängig muss Minister Röttgen die Asse endlich zur Chef-Sache machen. Andernfalls riskiert er die politische Verantwortung für eines der wahrscheinlich größten Umweltdesaster, das auf Deutschland zukommen könnte.

Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Startseite - Veröffentlicht am: 24. Dezember 2011 um 9:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Verbraucherinformationen





  Kommentar oder Frage? Hier veröffentlichen!


Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:


Weitere aktuelle Meldungen:


Kommentar / Frage hinterlegen ...

Wenn Sie einen öffentlichen Kommentar oder eine öffentliche Frage zu dem oben gezeigten Artikel hinterlassen wollen, füllen Sie nachfolgendes Formular aus. Bitte achten Sie auf die Netikette, bevor Sie Ihren Kommentar einsenden. Der Webseitenbetreiber behält sich das Recht vor, Einsendungen ohne Angabe von Gründen zu löschen oder zu editieren.
Alle Einsendungen werden vor der Veröffentlichung moderiert.





Verbraucherinformationen
728x90,wording,DE,0124,d,5,1001.gif

 
Webseiteninfo: Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Service: Nachrichten als RSS XML

Valid Valid Valid

Powered by wordpress | wp-theme:mw | © sozialticker e.V.