Armutszeugnis belegt Versagen der Politik

Als weiteres Armutszeugnis für die herrschende Politik hat der Präsident der Volkssolidarität, Dr. Wolfram Friedersdorff die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu Armut und sozialer Ausgrenzung in der Bundesrepublik bezeichnet.

„Wenn immer noch ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht ist, so ist das ein unhaltbarer Zustand. Die steigende Tendenz belegt, dass der wirtschaftliche Aufschwung an Millionen Menschen vorbeigeht. Die Bundesregierung darf sich nicht weiter zurücklehnen und auf wirtschaftlichen Erfolgszahlen ausruhen.“

Die Statistik sei eine Quittung für das Versagen der Politik bei der Bekämpfung der Armut, betonte der Verbandspräsident. Zudem zeigten sie, dass Millionen Menschen nichts vom wirtschaftlichen Aufschwung haben. „Auch sinkende Arbeitslosenzahlen helfen da nicht, weil prekäre Beschäftigung nicht vor Armut schützt.“

„Die Vermeidung und Bekämpfung von Armut muss endlich zu einem Schwerpunkt der Regierungspolitik und Chefsache werden“, forderte Verbandspräsident Friedersdorff erneut. Die Volkssolidarität setze sich weiterhin für einen nationalen Armutsgipfel ein, der ein konkretes und verbindliches Sofortprogramm gegen Armut erarbeiten solle. Die Vogel-Strauß-Politik, die wachsende Armut in einem reichen Land zu ignorieren, müsse endlich aufhören. Dazu sollte der Kurs der Umverteilung von unten nach oben umgekehrt werden. Das könne auch helfen, die Aufgaben angesichts der Flüchtlingsbewegung zu bewältigen.

Quelle: Volkssolidarität

3 Gedanken zu „Armutszeugnis belegt Versagen der Politik“

  1. die politiker haben nicht versagt . der jetzige zustand ist beabsichtigt und erfüllt(e) die feuchtesten träume der schlipsträger – mafia . teile und herrsche .

    hatte heute ein telefonat mit einer jobcenter – callcenter – bediensteten . mit ihrem fachwissen konnte sie mir bestätigen , dass mein entgelt ( scheinselbständig bzw . werkvertrag ) für meinen jetzigen job ( dozent ) mindestens um die hälfte ( wahrscheinlich rund ~35% eines branchenüblichen gehalts / entgelts ) zu niedrig ist . wenn die firma denkt , dass ich vorarbeit ( unterrichtsvorbereitung material und kleiner zeitplan ) unentgeldlich in der freizeit ableiste , wird diese sich vor dem gericht widerfinden . weil die 70 % – grenze ( sittengerechte jobs ) auch bei werkverträgen gilt , wird diese firma zusätzlich 100 % draufzahlen . das entgelt steht nicht im vertrag , sondern ist mündlich und per email ausgehandelt wurden . dann kann das gericht auch lesen , dass es keine gehaltsverhandlung , sondern einseitig zu ungunsten von mir , war . . . und wie man mit mir über eine andere tätigkeit verhandelte , bevor ich am ersten arbeitstag erfuhr , daß ich als dozent tätig werden soll bis man mich nicht mehr braucht .

    wahrscheinlich werde ich das arbeitsverhältnis vorher beenden indem ich in deren räumlichkeiten mal ein bißchen kunst & kultur veranstalte und somit in ein paar minuten berühmt werde . durch das video davon , welches mehr als 100000 klicks bekommen wird . . . . . LOL

  2. Das ist KEINE Vogelstraußpolitok, DASS, ist gewollt.

    Geld ist en Maß vorhanden wie es scheint, denn die Milliarden, die seit der Flüchtlingskrise genannte werden,
    müssen ja vorhanden sein, sonst hätte Schäuble schon lange angefangen zu schreien.

    Und das die Arbeitslosenstatistik hinten und vorne nicht stimmt, weiß inzwischen auch fast jeder, und ebenso verhält es sich mit den rechtswidrigen Beschäftigungsverhältnissen.

  3. Die Jahr für Jahr zunehmende Verarmung ist nicht allein ein deutsches Phänomen, sie kann auch nicht durch einen nationalen Gipfel etwa bewältigt werden. Nein, sie ist ein globales Phänomen und hat ihre Ursache in einem weltumspannenden Finanzsystem, ausgeübt durch international tätige Banken. Gelder nämlich, die ihnen durch die nationalen Zentralbanken zugewiesen werden, um die Unternehmen und Mittelständler mit wirtschaftlichem Kapital zu versorgen, werden eben zum Großteil nicht mehr als Kredite ausgegeben, sondern vielmehr in immer absurder werdende Finanzprodukte gesteckt, die in Form von Bytes und Bits pausenlos, Tag und Nacht, um die Erdkugel gejagt werden, weil aus deren Arbitrage-Geschäften eben mehr Profite zu erzielen sind als durch die Vergabe von Krediten.
    Längst ist die gesamte Weltbevölkerung von diesem Finanzsystem derart umschlungen und verwoben, dass nationale Regierungen und Wirtschaften ebenso wie deren kulturellen Werte wie durch eine monströse Schlingpflanze gleichsam paralysiert und erstickt werden. Dies alles bewirkt natürlich eine dauerhafte Umverteilung von unten nach oben, verbunden mit einer zunehmenden Verarmung immer weiterer Bevölkerungskreise, wobei nationale Regierungen nicht mehr agieren, sondern nur mehr reagieren können.
    Besonders schlimm ist zudem, das eben diese international tätigen Banken selber nicht mehr frei disponieren können. Sie befinden sich nämlich allesamt in einem Haifisch-Becken , wo halt das Prinzip von fressen, sprich: Profite machen, oder gefressen werden, sprich: feindlich übernommen werden, herrscht. Dies ist auch ein Krieg, ein Finanzkrieg eben, der heiße Kriege und Flucht und Vertreibung verursacht und weiterhin verursachen wird.
    Und wer bestimmt dann die Richtlinien der deutschen Politik – etwa die Bundeskanzlerin? Wer’s glaubt…

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