Armut und Ausgrenzung von Kindern nicht kleinreden

In Deutschland sind 19,6 Prozent aller Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Das belegt das Statistische Bundesamt mit den im Rahmen der Europäischen Vergleichsstatistik EU-SILC 2015 veröffentlichten Daten, die Mängel bei Ernährung, Heizen, Wohnung, Arbeitsmarktzugang der Eltern, Überschuldung und Einkommen auswertet. Katja Kipping, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Parteivorsitzende, erklärt zum Entwurf des Armuts- und Reichtumsbericht:

„Die Bundesregierung versucht, die Armut und Ausgrenzung von Kindern kleinzureden. Fakt ist, dass ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren in Armut und sozialer Ausgrenzung lebt. Dagegen helfen kein Kleinreden und Beschönigen, sondern politische Maßnahmen. DIE LINKE fordert mit Wohlfahrtsverbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Gewerkschaften eine Grundsicherung für alle Kinder und Jugendlichen, die die Existenz und Teilhabe der Kinder und Jugendlichen ermöglicht, und den Ausbau der sozialen Infrastruktur und von Dienstleistungen. Nur so kann Armut und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen beseitigt werden.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

24. Oktober 2016

2 Kommentare

  1. Das ist „Deutschland geht es gut“….. wenigen geht es gut weil es immer mehr Menschen und da besonders den wehrlosesten richtig dreckig geht.

    Bei uns gibt es keinen Sozialstaat für die die den Sozialstaat brauchen könnten. Dafür haben wir hier ein Schlaraffenland für alle möglichen „Verbrecher“, asoziales Geschmeiß dass jeder Beschreibung spottet. Was hier läuft ist mehr ein Bürgerkrieg mit brutalsten Mitteln gegen die schwächsten, weil die ihren Feind nicht sehen, nicht kennen, somit nicht wirklich greifen und bekämpfen können und denen die Möglichkeiten sich gegen diese Banden aus Politik und Wirtschaft zu wehren per Gesetz (von den Gegenern) genommen sind.

  2. Sozialticker

    25. Oktober 2016 um 13:21

    Deutschland geht es sogar supergut, denn mit ein paar Lügen und den dazu passend geschönten Zahlen, lässt es sich im Hause der Diätenempfänger mit lachenden Schenkelklopfern gerade so über den Tag retten.

    Neues Deutschland“ hat dies schon mal zur Kenntnis gereicht. Komisch ist aber, dass Strafandrohungen eigen nicht zur Anwendung kommt – oder wie war dies gemeint mit unwahren, verschwiegenen oder falschen Tatsachen … 5000 Euro je Fall, dafür müsste die „Verantwortliche“ lange singen gehen.

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