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ARGE: Mitarbeiter fühlen sich bedroht

David gegen Goliath … oder vielleicht doch umgekehrt ?

Die Initiative von rund 20 Arbeitslosen protestiert in und vor den Räumen der ARGE regelmäßig mit Informationsblättern gegen Hartz IV und bietet anderen ALG-II-Empfängern an, sie als Beistand bei den Gesprächen in der ARGE zu unterstützen. [ … ]

Quelle, Volltext und weitere Informationen zum brisanten Thema: Sächsische Zeitung Online

Startseite - Veröffentlicht von: Sozialticker   am: 24. Juni 2008 um 7:50 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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8 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von stjdjj am Dienstag, 24.6.2008.

Ich finde es auch Blödsinn, bei den ARGE-Mitarbeitern anzufangen, die die unsinnigen Hartz 4 Gesetze nur an den Mann (Frau) bringen müssen.
Andererseits erhöht das vielleicht den Druck nach oben.
Aber es ist wie der Kampf gegen Drogen in Deutschland. Die Kleinen werden geschnappt und die Großen läßt man laufen. Vielleicht hinkt der Vergleich etwas, aber Fakt ist für mich, daß man bei den ARGEN nichts gegen unsoziale Gesetze ausrichten kann. Die haben die Gesetze nicht gemacht. Sie sind nur die Dummen die man vorschickt um sie durchzusetzen. Andernfalls wären sie die nächsten die dann beim ehemaligen Kollegen VOR dem Schreibtisch säßen und sie wissen genau, was ihnen dann bevorstünde.


2. ... Kommentar von Steinbock am Dienstag, 24.6.2008.

Fakt ist für mich, daß man bei den ARGEN nichts gegen unsoziale Gesetze ausrichten kann.

Falsch !

Jede Behörde, Amt oder öffentliche Toilette kann über den Artikel 100 eine Klage gegen bestehende Gesetze einleiten. Warum macht man dies nicht? Weil man damit selbst den Untergang einleitet, die Kontrolle über die Menschen verlieren würde und sich die Krähen gegenseitig dann die Augen aushacken würden. Nebenbei geht es noch um Milliarden Euro, welche schön verteilt werden wollen. Sich kennen sicherlich den Traum aller.

Alles meins ….


3. ... Kommentar von johny am Dienstag, 24.6.2008.

Was mich eher an diesen Artikel beunruht ist das eine Person einen Brief an einen Sachbearbeiter der Arge geschrieben hat wo er in Prinzip sagt das er sie Töten will wenn sie nicht selber auf ALG 2 geht, denn wie wir alle ja wohl wissen wird nicht nur die eine Person deswegen schief angesehen, sonder auch die Initiative die er eventuell angehört, sowie auch alle anderen Initiativen Bundesweit und es für die Presse ein gefundenes Fressen ist um wieder einmal alle Arbeitslose in einen Topf zu werfen.

Und noch was zu Herrn Steinblock ich finde es gut wenn sich Menschen die Arbeit machen und denn Mut haben solche Sachen zu Veröffentlichen, aber bei solchen Sachen sollte man lieber den ganzen Bericht Veröffentlichen denn das die Sachbearbeiter einer Arge freundlicher sind wenn man eine Begleitung dabei hat ist ja alles schön und gut (das dürften mittlerweile viele festgestellt haben) aber der Letzte Absatz des Artikels ist wesentlich beunruhigender.


4. ... Kommentar von stjdjj am Dienstag, 24.6.2008.

Na das sehe ich ein wenig anders.
Warum sollten ARGE Mitarbeiter den Anfang machen während Hartz 4 Empfänger (wie ich) stillschweigend erdulden und wenig dagegen unternehmen?
Warum sollten Nichtbetroffene vor Betroffenen was versuchen zu ändern?
Ich kenne die A….löcher (sorry!) im Amt und ich kenne auch die wirklichen Menschen im Amt. Aber für unseren Hintern sind wir doch immer noch selbst verantwortlich und sollten nicht denen die Bude einrennen, die nur durchsetzen was von “oben” verbockt wurde!
Wird endlich Zeit daß Deutschland mal wieder geschlossen auf die Straße geht und vor allem auch ALLE der (noch) arbeitenden Bevölkerung, die morgen schon genauso in der Schlange stehen könnten!
Ich denke, es geht uns alle an und man darf nicht einer ausführenden Behörde den schwarzen Peter zuschieben!


5. ... Kommentar von Steinbock am Dienstag, 24.6.2008.

Nicht eigene Artikel dürfen leider nur in Zitaten veröffentlicht werden (Urheberschutzgesetz).

zum Thema:

Auf Gewalt bzw. Drohungen sollte generell verzichtet werden, denn es löst nicht das eigentliche Problem. Das Problem derzeit, ist die Trennung der berühmten 2 Stühle, auf welchen sich Beamte setzen sollen und nicht können, weil sie sonst dazwischen fallen, oder gar abgelöst in langer Weile verkümmern bei vollen Bezügen. (siehe Bundesrichterfall)

Sie können einfach nicht in die Hand beißen, von welcher sie gefüttert werden, aber symbolisch jeden Tag in jeglicher Richtung geohrfeigt werden . Gehorsamsverweigerung würde dem eigenen Untergang gleichkommen, daher werden sie mit zu Tätern einer unhaltbaren Situation, welche sich täglich noch verschärfen wird, wenn die weiteren asozialen Anweisungen von “Oben” auf dem Tisch ausliegen, welche zu befolgen sind.

Und da reden wir noch nicht mal von Gesetzen, sondern nur von versteckten Anweisungen zur Umsetzung, welche schon voll am Gesetz vorbei gehen, oder wie beurteilen Sie die Klagewut an den Gerichten, wo immer noch ein Verhältnis von 70 : 30 zugunsten der Betroffenen steht?

Evtl. auch mal die Suche verwenden zum Thema: Zielvereinbarung … angewiesene Sparwut der ARGEN bis zu 8 % !!!

Diese Initiative meinte (hoffentlich) sicherlich nicht eine aktive Sterbehilfe gegenüber der Sachbearbeiterin, sondern meinte wohl eher das Hartz IV System als Sterbehilfe, denn das würde es eher auf den Punkt treffen … man erinnere sich an die bereits Toten, welche verhungert oder aus Fenster sprangen bzw. sich erhängten !

Sollte es aber eine persönliche Sache gewesen sein, wonach man der SB des Lebens trachtete, dann ist dies selbstverständlich zu ahnden und nicht hinnehmbar.


6. ... Kommentar von stjdjj am Dienstag, 24.6.2008.

**Und da reden wir noch nicht mal von Gesetzen, sondern nur von versteckten Anweisungen zur Umsetzung, welche schon voll am Gesetz vorbei gehen, oder wie beurteilen Sie die Klagewut an den Gerichten, wo immer noch ein Verhältnis von 70 : 30 zugunsten der Betroffenen steht?**

Und das sagt doch das aus, was ich weiter oben meinte. Sie müssen das Spiel mitspielen wenn sie nicht auch in der langen Schlange stehen wollen.
Ich denke, da ist den ARGE Mitarbeitern ihr eigener Hintern nun mal wichtiger als die der anderen in der Schlange und ehrlich gesagt kann ich das gut nachvollziehen.

Es ist ein Trauerspiel und sicher ganz bewußt von höheren Stellen so ausgeklüngelt, denn wer macht sich schon freiwillig zum Wohle anderer zur Beute? Letzten Endes sind auch ARGE Mitarbeiter (meist) immer noch nur Menschen mit eigenen Bedürfnissen.

Mir gehts auch elend und ab 15. des Monats wird das Essen und alles andere für meine Kinder auch knapp und spärlich, aber ich weigere mich, die falschen Stellen dafür verantwortlich zu machen.
*Wenn du einen Feind nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihm!*
Vielleicht sollten wir das Spiel mal wieder auf unsere Seite holen!!!!! Warum GEGEN die ARGE???
Ich möchte wetten, es gibt nur sehr wenige Mitarbeiter, die KEINE arbeitslosen Freunde haben………!
Nur mal so als kleiner Denkanstoß.


7. ... Kommentar von Steinbock am Freitag, 3.10.2008.

Bei einem Streit um Arbeitslosengeld ist ein 29-Jähriger am Donnerstag in einer Stuttgarter Filiale der Bundesagentur für Arbeit ausgerastet. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der Mann mit der Verfahrensweise für die Beantragung von Arbeitslosengeld nicht einverstanden und legte sich mit einer Sachbearbeiterin an. Dabei wurde er immer aggressiver und schlug mehrfach mit den Fäusten auf den Tisch. Als die Frau die Polizei informieren wollte, zog er ein Messer und durchschnitt das Telefonkabel.

Randale-in-Arbeitsagentur-Mann-greift-Angestellte


8. ... Kommentar von MartialMac am Freitag, 5.2.2010.

Großartige Idee. Von solchen Vorbildern kann man lernen. Es ist falsch zu glauben die SB der Arge hätten nichts mit all dem zu tun. Wir anderen, die nicht für die Arge arbeiten erhalten sich ja auch ihre Würde. Ich will garnicht erst mit der Generation unserer Väter anfangen, die auch “von all dem nichts gewußt haben”


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