Arbeitslosengeld-Verlängerung wird Bumerang der Ungerechtigkeit
Arbeitslosengeld-Verlängerung wird Bumerang der Ungerechtigkeit: Jüngere, Frauen und Ostdeutsche werden die Zeche zahlen müssen
Zu den unterschiedlichen Vorschlägen und Beschlüssen der Koalitionsfraktionen im Zusammenhang mit einer möglichen Verlängerung des Arbeitslosengeld-I-Bezugs für Ältere erklärt Brigitte Pothmer, arbeitsmarktpolitische Sprecherin:
Gegen alle anders lautenden Behauptungen sind Sozialdemokraten und Union nicht im Namen der Gerechtigkeit unterwegs. Eine mögliche Verlängerung der Arbeitslosengeld-I-Zahlung für Ältere, werden andere teuer zu bezahlen haben: Jüngere, Frauen sowie die Bürgerinnen und Bürger in den neuen Ländern. Letztlich werden aber auch die älteren Arbeitslosen selbst die Zeche dafür zahlen müssen. Die positive Entwicklung einer schnelleren Vermittlung in ein neues Arbeitsverhältnis wird mit der von der SPD beschlossenen Maßnahme gestoppt.
Im Übrigen fängt der schwarz-rote Zoff jetzt erst richtig an. So wie Rüttgers die Jüngeren bluten lassen will, startet CSU-Chef Huber erneut eine Hetzkampagne gegen angeblichen ALG-Missbrauch. Es zeigt sich schon jetzt, dass die vom SPD-Vorsitzenden Beck angezettelte Diskussion zu einem Ungerechtigkeits-Bumerang für alle Arbeitslosen wird.
Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Startseite - Veröffentlicht am: 30. Oktober 2007 um 11:04 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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