Das Sozialtickerportal
Home | Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Donnerstag, der 17. Mai 2012 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Arbeitslose Jugendliche: Erst zwischengeparkt, dann abgehängt

Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die GrünenZur Studie der Bertelsmann Stiftung, wonach junge Erwachsene in Deutschland schlechte Jobchancen haben, und zu den Vermittlungszahlen der Bundesagentur für Arbeit erklärt Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik:

Perspektivlose Warteschleife statt guter Berufsausbildung: So sieht die Realität für viele junge Menschen in Deutschland aus. Der schöne statistische Schein der Arbeitsmarktbilanzen trügt. 2009 sind etwa 350.000 junge Menschen in Maßnahmen gelandet, die nicht in eine Berufsausbildung mündeten. Sie werden erst zwischengeparkt und dann abgehängt. Da wundert es nicht, dass die Arbeitslosenquote der 25- bis 29-Jährigen bei 17 Prozent liegt und weit mehr als die Hälfte der Betroffenen die Suche nach einem Job aufgegeben hat.

Die Bundesregierung setzt nur auf den Ausbildungspakt mit der Wirtschaft und spekuliert darauf, dass der demographische Wandel das Problem von alleine löst. Das ist ein schwerer Fehler. Geschieht nichts, werden auch zukünftig viele junge Menschen ohne Berufsperspektive bleiben und der Fachkräftemangel wird sich weiter zuspitzen.

Unsinnige Warteschleifen müssen endlich zu echten Ausbildungsbausteinen umgebaut und zusätzliche Ausbildungsplätze in überbetrieblichen Ausbildungsstätten geschaffen werden. Damit allen Jugendlichen der Weg in eine anerkannte Berufsausbildung offen steht.

Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Startseite - Veröffentlicht am: 30. März 2011 um 10:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Verbraucherinformationen





  2 Kommentare / Fragen veröffentlicht


Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:


Weitere aktuelle Meldungen:



2 Kommentare / Fragen

Lesen Sie Kommentare / Fragen, welche andere Leser hinterlassen haben.


1. ... Kommentar von erika am Mittwoch, 30.3.2011.

Die Bundesregierung setzt nur auf den Ausbildungspakt mit der Wirtschaft und spekuliert darauf, dass der demographische Wandel das Problem von alleine löst. Das ist ein schwerer Fehler. Geschieht nichts, werden auch zukünftig viele junge Menschen ohne Berufsperspektive bleiben und der Fachkräftemangel wird sich weiter zuspitzen.

Die Wirtschaft weiß, dass das Amt billige Arbeitskräfte zur Verfügung stellt, wozu also sich an den Ausbildungpakt halten ? Fachkräfte gibt es bei uns genug, die will nur keiner weil die eben einen anständigen Lohn wollen und die AG den eben nicht bezahlen wollen. Perspektivlos sollen sie werden damit die Ämter diese Menschen der Industrie als Sklaven zur Verfügung stellen kann.


2. ... Kommentar von x am Mittwoch, 30.3.2011.

. . . später wird von der laien-schauspielerin noch erklärt werden , daß die jugendlichen ja gar nicht arbeiten und nur spaß haben wollen ! das ganze system ist auf jahre vorausgeplant und hat nichts -ABSOLUT NIX- mit demokratie zu tun . das ist gelebter ( wirtschafts - ) faschismus . obwohl ich nicht an gott glaube , bete ich , daß dieser moderne faschismus nicht noch weitere blüten treibt . aber beten alleine nützt nichts und deswegen muß man sich mit allen rechtlich - möglichen mitteln wehren .
arme jugend . hoffentlich bekommen diese mit , wer die schuldigen sind und 17% haben ja genug zeit , gegenpläne zu organisieren anstatt in die kriminelle szenen abzurutschen , zu vegetieren , sich mit allen mitteln zu betäuben oder andere unsinnigkeiten zu machen . selbst demonstrieren ist besser als das .
es wird die zeit kommen , wo es flashmobs zwecks ladenausräumung von lidl , aldi und co. gmbh zur gesetzlich mißachteteten existenzsicherung geben wird .
und den mitlesenden staatsdienern- / handlangern sage ich hier nur noch : euer widerstand ist so zwecklos wie fast euere gesamte sogenannte ” arbeit ” .


Kommentar / Frage hinterlegen ...

Wenn Sie einen öffentlichen Kommentar oder eine öffentliche Frage zu dem oben gezeigten Artikel hinterlassen wollen, füllen Sie nachfolgendes Formular aus. Bitte achten Sie auf die Netikette, bevor Sie Ihren Kommentar einsenden. Der Webseitenbetreiber behält sich das Recht vor, Einsendungen ohne Angabe von Gründen zu löschen oder zu editieren.
Alle Einsendungen werden vor der Veröffentlichung moderiert.





Verbraucherinformationen
728x90,wording,DE,0124,d,5,1001.gif

 
Webseiteninfo: Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Service: Nachrichten als RSS XML

Valid Valid Valid

Powered by wordpress | wp-theme:mw | © sozialticker e.V.