Arbeitsförderung braucht einen Neustart

„Die Beschäftigung wächst, aber die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist alles andere als rosig. Bei zahlreichen Gruppen wie Langzeiterwerbslosen oder älteren Erwerbslosen sind die Beschäftigungsaussichten schlecht. Hinzu kommt künftig die Aufgabe, Flüchtlinge auf dem Weg in Arbeit zu unterstützen. Wir brauchen im Interesse aller Erwerbslosen einen Neustart in der Arbeitsförderung. Niemand darf zurück zu lassen werden“, erklärt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum Arbeitsmarktbericht zum Monat September der Bundesagentur für Arbeit.

Zimmermann weiter:

„Die Defizite der derzeitigen Arbeitsförderung sind bekannt: zu wenig individuelle Vermittlung, zu wenig Personal und zu wenig Geld für Maßnahmen. Die Langzeitarbeitslosigkeit stagniert bei über eine Million. Die Zahl der Arbeitslosen mit einem ausländischen Pass steigt ebenso wie die Zahl der älteren Erwerbslosen in Hartz IV.

Nötig ist eine bessere finanzielle Ausstattung der Arbeitsförderung. Die Sanktionen sind abzuschaffen, Betroffene brauchen einen Rechtsanspruch auf Weiterbildungsmaßnahmen und andere Unterstützungsleistungen.

Darüber hinaus zeigen 1,13 Millionen Menschen, die als Aufstocker neben ihrem Arbeitseinkommen Hartz IV beziehen, dass der Mindestlohn in vielen Fällen nicht ausreicht. Es gibt zu wenig tarifliche Bezahlung und zu viele Jobs in kleiner Teilzeit. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass der Mindestlohn schnell und ohne Ausnahmen auf zehn Euro erhöht wird, befristete Beschäftigung eingedämmt und Leiharbeit verboten werden. Flüchtlinge und andere dürfen nicht als billige Arbeitskräfte und zum Lohndumping missbraucht werden.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Ein Gedanke zu „Arbeitsförderung braucht einen Neustart“

  1. dielinke unterstellt dem jobcenter , dass diese jemals arbeitsförderung betrieben hätten . ein – euro – jobs , lebenslaufschreibkurse und andere sinnlose maßnahmen sind keine arbeitsförderung . das sind höchstens arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für mangelhafte sozialpädagogen im auftrag skrupelloser steuergeldkassierender maßnahmenträger . die kommunen greifen immer noch auf ein – euro -jobber für nicht gemeinnützigen tätigkeiten zurück um gelder einsparen und “ dank “ sanktionspraxis von sich aus zum modernen staatlichen zwangsarbeiter in befristeter zeitarbeit mutieren .

    ich kann mich noch an meinen letzten arbeitscoach erinnern ; eine politisch aktive frau in der dielinke . coaching hieß bei ihr unterlagen meiner gewerbegründung anzufordern , damit die zeit verstreicht – sie warf nie einen blick in meine dokumente und wollte diese angeblich einem externen experten zukommen lassen , was natürlich nie geschah . coaching hieß bei ihr mich an zeitarbeitsfirma zu vermitteln und die vermittlungsgebühr ( i . h . v . ~2000 euro ) abzukassieren . über meine körperlichen einschränkungen sollte ich hinwegsehen und diese bei bewerbungsgesprächen nicht angeben . ich sollte die fachärztlich diagnostizierte körperliche maximalbelastung den zeitarbeitsfirmen verschweigen und dadurch eventuell entstehende probleme in kauf nehmen ( z . b . muß man bei verschweigen von körperlichen gebrechen nach eventuellem arbeitsunfall sämtliche anfallende arztkosten privat begleichen ) . tips von ihr waren noch einen gabelstaplerschein privat zu finanzieren oder einen pädagogikschein vom staat zu kaufen , damit ich an einer volkshochschule als scheinselbständiger lehrer mit dumpinglohn einen platz finde . wie ich das finanzieren würde , wäre mein problem . das gehöre ja nicht zu ihrer aufgabe .

    ausgerechnet die partei der pseudolinken hat die lösung ?
    nein .
    nur utopische nichtumsetzbare ideen ohne inhalt und plan . dielinke würde auch geld drucken , dieses verteilen ( hauptsächlich in ihre eigenen taschen ) und sich dafür abfeiern lassen .

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