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Samstag, der 25. Oktober 2014   English  English flag    French  French flag

 

Anonym im Web 2.0 - Freiheit oder Feigheit?

Derzeit toben im Internet zwei Debatten, die oberflächlich betrachtet nichts miteinander zu tun haben, nämlich die um den designierten Bundespräsidenten Joachim Gauck und die um die Freiheit des Internets. Beide Debatten haben aber gemeinsam, dass es um das Grundverständnis unser aller im Umgang mit unserer Demokratie geht. Wir leben in einem Staat, wo das Grundrecht auf Meinungsfreiheit gilt, solange niemand anderes verletzt oder persönlich beleidigt wird. Die Presse- und Medienfreiheit ist eines unserer höchsten Verfassungsgüter und daher bin ich für die Freiheit des Internets, als neue, direkte Möglichkeit des direkten Austauschs auch zu politischen Fragen unter gleichberechtigten Menschen.

Ich werde aber nie verstehen, warum Leute in einer freien Demokratie, bei politischen Meinungsäußerungen meinen, sich hinter der Anonymität des Internets mit Tarnnamen oder sogenannten “Nicknames” verbergen zu müssen.

Das halte ich für eine persönliche Schwäche der Leute, welche meinen, ihren Senf unter Tarnnamen ins Internet stellen zu müssen. Ich halte ein solches Verhalten für pure Feigheit und vor allem Dummheit. In unserem Staat darf jeder seine Meinung frei und offen äußern, niemand braucht Angst zu haben, wegen seiner Meinung verhaftet zu werden, es sei denn, er ruft zu Terror gegen unsere Demokratie öffentlich auf. Eine Demokratie sollte auch wehrhaft gegen ihre Feinde, wie z.B. Neonazis und andere Hassprediger sein, da hört bei mir der Spaß auf.

Anfang der achtziger Jahre war ich Finanzreferent des ASTA (Allgemeiner Studentenausschuss) der Pädagogischen Hochschule Köln, wir waren ein Bündnis ASTA, aus verschiedenen linken Gruppierungen und ich habe dort viel über politische Strukturen lernen dürfen.

Da gab es die ganz Linken, die am liebsten Morgen die Weltrevolution ausgerufen hätten, die Mittellinken, die den Marsch durch die Institutionen gehen wollten und die eher biederen Linken, die alles ganz sanft und friedlich im Konsens mit allen Anderen ändern wollten. Was die Meisten von Ihnen gemeinsam hatten: Intern im ASTA rissen sie riesengroß die Klappe auf, aber wenn es um die Veröffentlichung der Inhalte ging, die wir alle mehrheitlich beschlossen worden hatten, da muss nämlich auch auf Flugblättern, wie in allen anderen Medien, auch Zeitungen und Fernsehsendern immer eine Person im Sinne des sog. “V.i.S,d.P” (Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes), den eigenen Namen und die Anschrift angeben, dann kniffen die Meisten. Meist blieb es dann an mir hängen, mein Name erschien dann mit Adresse als V.i.S.d.P, damit hatte ich noch nie Probleme.

Groß die Klappe aufreißen, nach mehr Demokratie schreien, aber nicht einmal in der Lage sein, die Freiräume, welche uns diese Demokratie bietet aktiv nutzen, aber gleichzeitig nach mehr Demokratie schreien? Welch ein Widerspruch in sich, welch eine Absurdität. Mehr Demokratie fordern, mehr Bürgerbeteiligung, aber im Internet nennt man sich bei solchen Forderungen dann z.B. “Häschen 79” oder “Dumpfbacke 012” bei politischen Beiträgen in Internetforen und Internetzeitungen?

Und das ärgert mich im Moment in der Diskussion um Herrn Gauck, Man kann Herrn Gauck kritisieren, tue ich auch, aber mit Argumenten, welche ich belegen kann und welche ich unter meinem richtigen Namen veröffentliche, damit andere InternetuserInnen nachvollziehen können, wer da schreibt.

Ich schreibe weder bei unseren heimischen Oberbergischen Medien anonym, noch irgendwo anders, z.b. im Internet, wobei die Druckpresse eh keine anonymen Äußerungen veröffentlicht. Und wer so doof ist, dass er meint, man könne ihm nur durch die Tarnung mit einem Nicknamen im Internet nicht auf die Schliche kommen, der sollte die Finger vom Internet lassen.

Zu meiner Meinung stehe ich, jeder kann über meinem Namen raus finden, wer da schreibt und als Demokrat stelle ich mich jeder sachlichen Diskussion.

Ich habe übrigens in vielen Jahren, nicht einziges Mal böse Privatpost oder ähnliches wg. meiner veröffentlichten Meinung bekommen und selbst wenn das mal passieren sollte, so würde ich trotzdem weiter unter meinem richtigen Namen schreiben, denn wer schon zu feige ist, mit seinem richtigen Namen öffentlich zu seiner Meinung zu stehen, wird bei anderen politischen Verhältnissen erst recht kuschen.

Anonym im Internet rumzumachen hat für mich nichts mit Internetfreiheit zu tun, sondern mit der Feigheit vieler, nicht öffentlich zu ihrer Meinung zu stehen. So deutlich und klar ist meine Meinung zu diesem Thema.

Anonyme Namen machen für mich im Internet nur Sinn, wenn z.B. ein Suchtkranker in einem Forum für Suchtkranke schreibt und bei ähnlich sensiblen Themen, wie wie z.B. Foren von Eltern autistischer Kinder, sehr privaten Diskussionsforen etc.!

Mit Verlaub, ich halte Leute, die sich nicht trauen, öffentlich im Internet mit vollem Namen zu Ihrer Meinung zu stehen und sich hinter sogenannten Nicknames verbergen, wie z.B. “Stoffelchen SO”, für plemplem, denn wer sich im Internet auskennt, kann mit wenigen Mausklicks herausfinden, von welchem PC welche Meinungsäußerung in das Web 2.0 gestellt wurde und dann sind es nur ein paar Klicks und man hat den Namen des Inhabers des PC. Geht alles auf ganz legalem Weg, wenn man weiß wie.

Internet und anonym? Ein Widerspruch in sich! Deswegen sage ich: Zu meinen man könne “Anonym” im Web 2.0 surfen und schreiben, ist entweder Dummheit, oder Feigheit!

Quelle: Zuschrift von Dieter Carstensen an Sozialticker

Startseite - Veröffentlicht am: 29. Februar 2012 um 11:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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1. ... Kommentar von x am Mittwoch, 29.2.2012.

sehr geehrter herr carstensen !

wenn sie dieser meinung sind werden sie sicherlich auch befürworten , daß zukünftig jeder mensch im öffentlichen raum ein namensschild trägt . so wie es die beliebte berliner polizei schon lange macht .

nach einer anonymen und friedlichen meinungsäußerung im netz wurde ich mehr als zwanzig monate gestalkt . das hat spaß gemacht . sicherlich wäre es noch lustiger gewesen , hätte ich mit klarnamen gepostet und gleich meine telefonnummer reingeschrieben .

kennen sie den vorfall mit dem berliner rapper ” tapete ” , der mit seiner freien meinungsäußerung durch das jobcenter probleme bekam ?

der hat auch nur seine meinungsäußerung benutzt und eine sozialkritischen ironischen rap-text veröffentlicht ( ” ich bedank mich jeden tag bei vater staat , daß ich auf seine kosten leben darf ” ) . vater staat sagt selbst , daß man doch dankbar für die sozialleistungen sein solle .

sicherlich hätten es die behörden noch viel einfacher beim spionieren in der privatssphäre , wenn jedes im web 2.0 veröffentlichte dokument gleich mit klarnamen getaggt würde . dann müßten die deutschen ” sicherheitsdienste ” nicht andauernd verfassung brechen .

natürlich können auch sie herausfinden , wer ich bin . dazu müßte z. b. sozialticker mit hilfe meines email - providers meine realnamen herausgeben , die dynamische ip rückverfolgen oder sie müßten illegale ( hacker- ) software einsetzen . für staatsbedienstete ist letzteres ( ” bundestrojaner ” ) natürlich legal .

arbeitgeber hätten es bei klarnamennennungspflicht noch leichter , vorab die GESAMTE privatssphäre zu überprüfen . . . aber wozu privatssphäre ?
facebook für alle ^ ^ ^ ! ! ! . . .

sie sprechen von feigheit ?
dann sind tor - user wohl die feigsten der feigen und das tor - projekt aus feigheit entstanden .

sie reden von klarer identifizierung ?
das know - how einiger nutzer und der mißbrauch von identitäten sprechen dagegen . die staatsanwaltschaft mußte das oben genannte verfahren ( stalking ) einstellen , weil die täter einfach nicht ausfindig zu machen waren obwohl dato die vorratsdatenspeicherung aktiv war .

sie können den namen des pc - inhabers haben - und wie wollen sie den pc - nutzer ermitteln ?
erklären sie mal kurz , wie man das mit ein paar klicks ganz legal macht .

der deutsche staat schützt also die privatssphäre seiner einwohner durch die verpflichtung der nennung des klarnamens im weltweit zugänglichen internet ?
hollerith hoch zwei .

mit freundlichen grüßen
x


2. ... Kommentar von rotrot am Mittwoch, 29.2.2012.

Tach Herr Carstensen,

hier schreibt Ihnen ein Anonymer, der sehr eng mit einem anderen Hartzi zusammenarbeitet, der wiederum lange unter seinem Realnamen im Internet geschrieben und sogar Hartz-IV vors Bundesverfassungsgericht gebracht hat, nämlich der linke Thomas Kallay aus Eschwege, der zudem sei 1999 als ehrenamtlicher Erwerbslosensozialarbeiter in einem Erwerbslosensozialverein e.V. aktiv ist.

Was blieb ihm von seinem sechsjährigen juristischen Kampf gegen Hartz-IV?

Das Urteil des BVerfG vom 09.02. 2010 hat den Harzis zwar bescheinigt, daß sie von den deutschen Regierungen jahrelang betrogen wurden hinsichtlich der korrekten Bemessung der Hartz-IV-Regelsätze, aber das wars dann auch schon.

Kallays Familie wurde wegen seiner sozialen Aktivitäten im Internet um im Realeben mehrfach angegriffen, zuerst verbal und schließlich physisch.

Seine Frau wurde eine Woche nach dem BVerfG-Urteil vom 09.02.2010 vom hiesigen Jobcenter zu 100% sanktioniert, ohne, daß irgend ein Grund dafür vorlag. Das wurde dann vom Jobcenter zwar zurück genommen, weil sich sofort zwei bekannte linke Bundestagsabgeordnete für die Familie Kallay massiv einsetzten, aber der Rechtstreit wegen dieser ungerechtfertigten Sanktion durch eine unqualifizierte Jobcenter-Mitarbeiterin läuft bis heute, derzeit vorm Landessozialgericht Hessen.

Die Familie erhielt bösartige Drohanrufe ohne Ende, sehr schlimme Post, unzählige schlimme eMails, und das Ganze ging schließlich soweit, daß Frau Kallay und beider Tochter den Thomas Kallay baten, sich aus der Öffentlichkeit vollständig zurück zu ziehen.

Und solange Kallay unter seinem Realnamen im Internet schrieb, hat er sich von vielen Leuten vielerlei Beschimpfungen anhören müssen.

Unter anderem auch von Ihnen, Herr Carstensen.

Und das deshalb, weil Thomas Kallay ein aktiver linker Erwerbsloser und Mitglied der Partei DIE LINKE ist, der nicht bereit ist, sich unterzuordnen unter ein Unrecht namens Hartz-IV.

Sie aber, Herr Carstens, vertreten den Standpunkt, daß man doch mit den Behörden vernüntig reden könne - und haben den Kallay kritisiert und beschimpft, weil der sagt, daß man mit Leuten, die solch ein Unrecht wie Hartz-IV umsetzen, eben nicht spricht, sondern sie mit allen legalen Mitteln bekämpft.

Sie sehen also, Herr Carstensen, daß viele Menschen aus Angst anonym bleiben wollen, weil sie das, was die Kallays mitgemacht haben, nicht auch mitmachen wollen.

Viele Menschen bleiben aber auch deshalb anonym oder ziehen sich zurück, weil es Leute wie Sie, Herr Carstensen, gibt, die nicht begreifen, was in unserem Land tatsächlich abgeht.

Mal davon ganz abgesehen, daß Sie, Herr Carstens, als pensionierter Beamter nie im Hartz-IV waren, und daher wegen fehlender eigener Anschauung gar nicht wissen, was Menschen im Hartz-IV-Bezug an Unrecht angetan wird.

Ich persönlich meine sogar, daß Sie es gar nicht wissen wollen.

In diesem Sinne
rotrot - mein Nickname ist Programm


3. ... Kommentar von realist am Mittwoch, 29.2.2012.

Sehr geehrter Herr Carstensen,
die Sogenannten Freiräume der Demokratie existieren seit der rot-grünen Wende so gut wie gar nicht mehr. Ich habe auch schon enmal Hartz4 ergänzend beantragen müssen und kann Herrmn Gauk und Ihnen guten Gewissens mitteilen, die DDR war ein Ponnyhof. Auf jeden Fall für den Wedehals und zum-Schluss-Bürgerrechtler. In was für einer Demokrtie wir leben sieht man am allerbesten in Griechenland und im Abstimmungsverhalten der sogenannten Oppositionsparteien SPD/Grüne. In Griechenland ist es vorbei mit der Demokratie und bei uns ist es wirklich nicht mehr weit dahin. Die Beobachtung der Linken durch den Verfassunsschutz und die Meinun des designierte Grußaugustes dazu macht mir Angst. Mit Ihrer Menung gibts nur eines, ab in den nächste SPD-Ortsverband und Mitglied werden.


4. ... Kommentar von alex am Mittwoch, 29.2.2012.

Herr Carstensen,

Sie haben leider absolut keine Ahnung von der Materie - dass sage ich Ihnen als Experte. Wenn Sie allein schon behaupten, wir leben in einem Staat, in dem die freie Meinungsäußerung doch möglich sei - muss ich an Ihren Verstand zweifeln: Denn diese sog. freie Meinungsäußerung hört nicht erst dann auf, wenn jemand öffentlich zu Terrorismus aufruft, sondern diese hört schon dann auf, wenn jemand wegen seiner freien Meinungsäußerung Repressionen in welcher Form auch immer zu erwarten hat. Und Sie irren sich mal wieder total (wie in so vielen Dingen): Repressionen müssen nicht immer direkt vom Staat ausgehen, sondern diese können auch über die Gesellschaft oder über Teile der Gesellschaft ausgeübt werden.

Zudem zweifel ich sehr, sehr stark daran, dass ein Beamter überhaupt in der Lage ist zu verstehen, welchem gesellschaftlichen Druck und Zwang ein Mensch ausgesetzt ist, der in der freien Wirtschaft arbeitet. Man kann in einem Unternehmen eben nicht immer seine freie Meinung äußern, dies kann nämlich ganz schnell zu Mobbing führen und dann, lieber Herr Carstensen, kann man sich nicht so einfach wie ein Beamter von seinem Arzt sein Leben lang Arbeitsunfähig schreiben lassen. Sondern dies führt dann wiederum ganz schnell zur Kündigung.

Dann gibt es noch das Problem (Sie haben nämlich wirklich 0 Ahnung): Wer garantiert Ihnen denn, dass derjenige, der mit Klarnamen im Internet postet, auch derjenige ist, für den er sich ausgibt? Was ist, wenn derjenige z.B. meinen Klarnamen nutzt, um darüber z.B. zu Terrorismus aufzurufen? Herr Carstensen: Wer kann mich daran hindern, ihn Ihrem Namen Unsinn in diversen Formen zu verbreiten? Nennen Sie mir eine Lösung des Problems, wenn Sie Ahnung haben!


5. ... Kommentar von alex am Mittwoch, 29.2.2012.

“Denn wer sich im Internet auskennt, kann mit wenigen Mausklicks herausfinden, von welchem PC welche Meinungsäußerung in das Web 2.0 gestellt wurde und dann sind es nur ein paar Klicks und man hat den Namen des Inhabers des PC. Geht alles auf ganz legalem Weg, wenn man weiß wie.”

Das ist natürlich absoluter Schwachsinn hoch 3. Bitte verbreiten Sie doch kein gefährliches Halbwissen, wenn Sie keine Ahnung von der Materie haben. Es ist nicht möglich, mit ein paar Mausklicks etwas über den Inhaber eines PC’s herauszufinden. Maximal kann man die IP-Adresse herausfinden, unter die der PC mit dem Internet verbunden wurde und von welchem ISP diese bereitgestellt wurde. Darüber hinaus lässt sich noch der Standord der Einwahl herausfinden, dieser ist jedoch nicht der Standort des PCs, sondern die des ISPs bzw. der Standort des Knotens, über die der PC mit dem Internet verbunden wird. Bei mir ist es z.B. die Nachbarstadt.

Nur der ISP weiss, welcher Anschluss zu welchem Haushalt gehört und welche Person sich hinter der IP-Adresse verbirgt. Allerdings auch nur solange der ISP dies speichert, denn die IP-Adressen werden dynamisch bei jeder Einwahl neu vergeben, wenn man nicht gerade eine eigene Standleitung besitzt. Dies liegt daran, dass der Adressraum für die Vergabe von IP-Adressen begrenzt ist. Es kann also durchaus sein, dass Sie Herr Carstensen morgen die IP-Adresse nutzen, die ich heute nutze. Was denken Sie denn, wieso der Staat die ISPs dazu zwingen will, diese Daten auf Vorrat zu speichern?

Wer mehr herausfinden will, der muss sich schon über sog. Spyware Zugriff auf den PC verschaffen, über den er mehr herausfinden will. Und wenn auf sich auf diesem PC keine Daten befinden, die Rückschlüsse auf den Benutzer zulassen, dann weiß auch der Hacker nicht, welche Person den PC nutzt.


6. ... Kommentar von Dieter Carstensen am Mittwoch, 29.2.2012.

Liebe Kritiker,

danke für die kritischen Kommentare zu meinem Beitrag, deren Inhalt ich zwar nicht teile, vor allem nicht, wenn sie von “anonymen” Internetuseren geschrieben worden sind.

Sie alle bestätigen nur meine Grundmeinung, nämlich dass es sehr einfach ist, unter Tarnnamen im Internet andere zu kritisieren, weil man selber dadurch persönlich nicht angreifbar wird.

Schön, dass Sie alle vorgemacht haben, was ich meine. Danke :)

Die Inhalte Ihrer Kommentare halte ich nicht für diskutierenswert, daher gehe ich darauf nicht näher ein. Ich will hier auch keine Diskussion über die Möglichkeiten des Internet eröffnen, mir reicht es zu wissen, wie einfach es ist, jeden User bis an seine Quelle zurückverfolgen zu können.

Wenn Sie nicht wissen, wie das geht, ist es Ihr Problem, nicht meines.

Und wenn Sie @alex mir “Schwachsinn” unterstellen, nur weil Sie keine Ahnung von den Möglichkeiten des Internet haben, so finde ich das, gelinde ausgedrückt, unverschämt.


7. ... Kommentar von alex am Mittwoch, 29.2.2012.

Herr Carstensen,

dann beschreiben Sie wie es geht. Sie haben definitiv keine Ahnung von der Materie. Das kann ich Ihnen versichern, denn im Gegensatz zu Ihnen kenne ich mich als Softwareentwickler bestens mit Internettechnologien aus.

Also bitte, ich warte auf eine fachliche Antwort von Ihnen, wie man mit 2 Mausklicks die Person hinter einer IP herausfindet. Hier ist meine IP-Adresse: 77.10.76.252


8. ... Kommentar von anja neumann am Mittwoch, 29.2.2012.

werter herr carstensen,

ich bin fassungslos! anstatt auf die argumente der kritiker einzugehen, die durchaus substantiell sind und ins detaill gehen, fühlen sie sich lediglich in Ihrer auffassung bestätigt. wie kann man nur so vollkommen ignorant sein.

um ehrlich zu sein, nach der demonstration ihres unwillens zur diskussion habe ich auch das vertrauen verloren, ihnen weiteres zu glauben, wovon sie schreiben (werden).


9. ... Kommentar von alex am Mittwoch, 29.2.2012.

P,S.

Ich erhoffe mir von Ihnen auch noch die Antwort auf meine Frage: “Wer garantiert Ihnen denn, dass derjenige, der mit Klarnamen im Internet postet, auch derjenige ist, für den er sich ausgibt? Was ist, wenn derjenige z.B. meinen Klarnamen nutzt, um darüber z.B. zu Terrorismus aufzurufen? Herr Carstensen: Wer kann mich daran hindern, ihn Ihrem Namen Unsinn in diversen Formen zu verbreiten?”


10. ... Kommentar von Dieter Carstensen am Mittwoch, 29.2.2012.

Liebe Anja Neumann,

substantielle Argumente gegen meine Meinung kann ich bisher hier nicht erkennen.

Und ich werde ganz bestimmt nicht Tipps geben, wie man im Internet was herausfinden kann.

M.f.G.


11. ... Kommentar von alex am Mittwoch, 29.2.2012.

P.S.

Ich möchte an dieser Stelle auch mal auf einen ausgewogeneren Artikel in der Zeit hinweisen: zeit.de


12. ... Kommentar von erika am Mittwoch, 29.2.2012.

herr carstensen,

meiner meinung nach, und die darf man ja äußern, haben sie nichts von dem was ihnen die anderen menschen hier mitteilen wollten, aber auch gar nichts begriffen oder sie wollen einfach nicht begreifen- was ich für noch wahrscheinlicher halte.

wer weiß, was sie mit dieser aktion wirklich bezwecken wollten ?


13. ... Kommentar von Dieter Carstensen am Mittwoch, 29.2.2012.

Liebe Erika,

auf solche platten Vorwürfe hin antworte ich ebenso olatt. Mir ging es nur um die Bielefeld Verschwörung, ggg.


14. ... Kommentar von Dieter Carstensen am Mittwoch, 29.2.2012.

@rotrot Kommentar Nummer 2

Eines mchte ich noch nachtragen: Die Absurdität der Argumente gegen meine Meinung kann man am Besten am Beitrag von “rotrot” nachvollziehen.

“rotrot” unterstellt mir z.B. ich sei “pensionierter Beamter”. Sehr lustig, da ich erst 55 Jahre alt bin und nie in meinem Leben Beamter war.

Was meine Meinung zu einem gewissen Herrn Kalley angeht, die ich in der Form wie “rotrot” sie hier unterstellt, angeht, so muss ich mich doch gegen die erhobenen Vorwürfe wehren, weil sie falsch sind.

Ich habe seinerzeit öffentlich für Spenden für Herrn Kalley aufgerufen, als es darum ging, ob er das Geld aufbringen könne, um vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte seine Klage gegen Hartz IV finanzieren zu können.

Auf sachliche Kritik an meiner Meinung reagiere ich sachlich, aber ich lasse mir hier nichts unterstellen, was mit der Wahrheit nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.

Ich finde es unverschämt, wenn Leute wie “rotrot” hier versuchen, mich mit aus der Luft gegriffenen Behauptungen zu diffamieren.

Gegenargumente gegen meine Meinung gerne, wenn sie sachlich begründet sind, aber nicht so etwas.


15. ... Kommentar von Anonymous am Donnerstag, 1.3.2012.

Lieber Autor, liebe Kommentatoren,
es gibt in der Pädagogik einen bekannten Begriff aus einem bestimmten Feld:
“Beweis der eigenen Unfähigkeit”.
Dieser kann sich in zurückhaltenden aber auch in lauten, fast schon Hilfeschreienden, Zuständen wiederspiegeln.
Wer des Autor’s Laufbahn auf seinen diversen Hausseiten und virtuellen Schreibblöcken verfolgt, versteht schnell den Zusammenhang zwischen “genehmigten” anonymen Artikeln in Suchtforen und ungeliebten nicht anonymen Kritiken. Manches mag nach einer Person der Marvel Universen mit zwei Gesichtern anmuten.
Insofern bitte ich die Kommentatoren, Ihre Energie in sinnvollere Arbeit zu stecken, als sich mit diesem armen Tropf zu vertreiben. Hier haben selbst Berufsprofis schon das Handtuch geworfen.
Es gibt aussichtsreichere Unternehmungen, glaube Sie mir.


16. ... Kommentar von IP-Nutzer am Donnerstag, 1.3.2012.

Herr Carstensen, Sie stellen u.a. hier einen Artikel rein, der fachlich, als auch stilistisch -sehr freundlich ausgedrückt - völlig unseriös ist. Meine Vorschreiber haben dies bereits hier zum Ausdruck gebracht.

Noch schlimmer jedoch ist Ihre ignorante Haltung zu kritischen Kommentaren. Denn die disqualifiziert Sie dann vollends.

Mehr habe ich dazu nicht zu schreiben, ausser der Hoffnung, solche Artikel hier nicht mehr angeboten zu bekommen.


17. ... Kommentar von x am Donnerstag, 1.3.2012.

sehr geehrter herr carstensen !

ich wollte und habe sie keineswegs persönlich beleidigt oder angegriffen . meine sicht der dinge habe ich in einfachen sätzen belegen zu versucht . schade , daß sie mit begründung der nicht - nennung meines realnamens , nicht auf ein einziges meiner argumente eingehen .

nach ihrer denklogik können sie doch mit nur ein paar klicks meinen namen herausfinden und ich bin / wäre doch überhaupt nicht anonym ? !

mit freundlichen grüßen
x


18. ... Kommentar von rotrot am Donnerstag, 1.3.2012.

Herr Carstensen hat in einem Punkt recht: er ist kein Beamter.

Es ist, meiner Meinung nach, sogar viel schlimmer.

Er nennt sich “Sozialarbeiter”, der unter anderem auch für Bildungsträger arbeitet, die von Arbeitsämtern und Jobcentern beauftragt werden, wie er selbst auf seiner Website schreibt.

Wichtig ist hierbei, daß er den geschützen Berufsbegriff Diplom-Sozialarbeiter oder Diplom-Sozialpädagoge nicht verwendet, sondern eben nur den ungeschützten Einfachbegriff “Sozialarbeiter”.

Das bedeutet meiner Meinung nach, daß er in diesem Fachbereich keine Ausbildung hat, und wohl ein mehr oder weniger freiberuflicher Dozent sein dürfte, wie es viele gibt, die sich seit Jahrzehnten im Schatten der Arbeitsverwaltung (Arbeitsämter, Jobcenter, Sozialämter) tummeln und versuchen, Aufträge für mehr oder weniger sinnlose Bildungsmaßnahmen an Land zu ziehen.

Also wohl genau dat Zeuch, was man uns Erwerbslosen gerne in solch dubiosen Maßnahmen seit Ewigkeiten vorsetzt, und die uns noch nie etwas gebracht haben, nichts bringen und auch nie etwas bringen werden - weil sinn- und nutzlos.

Außerdem scheint er, wie er selbst schreibt, auch enger mit Sozialbehörden zusammen zu arbeiten und dabei jene zu schulen, die in Jobcentern (früher: ARGEn) sitzen seit 2005, und die meiner Meinung nach bis heute nicht wissen, was sie da tun - woran seine “Beratung” meiner Meinung nach ganz offensichtlich bis heute auch nichts geändert hat.

Zitat aus seiner Webseite
dieter carstensen waldbroel nrw
————————————–

“Meine wichtigsten Arbeitsbereiche in Kurzzusammenfassung:

Erwachsenensozialarbeit, Bildungsarbeit (hier: Konzeptionierung und Leitung einer Vielzahl Seminare für verschiedene Träger der Bildungsarbeit), Fachberatung für Fachkräfte im sozialen Dienstleistungsbereich, Beratung sozialarbeiterischer Arbeitsbereiche bei Umstrukturierungen im Sinne “produktorientierter Sozialarbeit”.

Partnerschaftsberatung, Mediation, Arbeit mit jungen Erwachsenen und Arbeitssuchenden in besonderen sozialen Problemfeldern, sowie Fachberatung, Konzeptentwicklung und Prozeßbegleitung zu sozialem Qualitätsmanagement und/oder Verwaltungsreformen, unter besonderer Berücksichtigung der “produktorientierten Sozialarbeit”, sowie Kosten- / Nutzenrechnungsaspekten.

Ein spezieller Schwerpunkt meiner Arbeit ist das Thema “Sucht im Betrieb”, zu dem ich seit Jahren, für Führungskräfte grosser öffentlicher Dienstleister, erfolgreich Seminare und Beratungen zu Suchtfragen im betrieblichen Alltag, unter Aspekten der betrieblichen Erwachsenensozialarbeit, plane, leite und durchführe.”

————————————

Interessant ist hierbei meiner Meinung nach, daß Carstensen nirgends auf seiner Website mitteilt, welchen tatsächlichen Beruf er, wenn überhaupt, gelernt hat. So ist (mit Stand heute, 01.03.2012) auch keinerlei Lebenslauf oder anderweitiger seriöser Nachweis für seinen Werdegang und seine angebliche soziale Qualifikation o.ä. vorhanden.

Er ist meiner Meinung nach nur einer von denen, die an der Erwerbslosigkeit anderer mit verdienen, und da die Geschäfte wohl schlecht laufen, tummelt er sich immer mal wieder u.a. auch in Erwerbslosenforen, und soll dort und anderswo Betroffenen z.B. auch “Partnerschaftsberatung” anbieten, natürlich gegen Bezahlung.

Dazu braucht man nix weiter sagen…

rotrot


19. ... Kommentar von egalite am Donnerstag, 1.3.2012.

Herr Carstensen,

ich persönlich hätte gerne gewusst wer Sie bezahlt hier als “Störer” aufzutreten,
im normalen Umgangston werden solche als “uboot” bezeichnet.

Wie x, alex und andere Kommentarschreiber/innen schon trefflich anmerkten,
sind Sie vermutlich unbelehrbar und auf einer sachlichen Ebene lassen Sie
sowieso keinen Meinungsaustausch zu, somit kann es eigentlich nur eine
Entscheidung geben (ubootverseuchte Portale zu meiden).

Ihre einfach gestrickte Verleumdungs- / -beleidigungs-Aktion mit vielen
offenen Unterstellungen zeigt von unlauteren Zielen und nebenbei bemerkt
sind Ihre haltlosen Beschimpfungen ein Fall für ein Gericht oder für Ärzte
in Bezirkskrankenhäuser.

Wenn Sie ein [Zitat: Demokrat] sind, dann bin ich unter Gottes Augen ein
Wasserglas. Den Begriff “demokrat” kennen Diktatoren nicht, seit jeher
treten Diktatoren auf mit dem “Begriff Demokrat” auf das alle Meinungen
außer der ihren nicht beachtet.

Ihr kleiner Exkurs ist dafür Exemplarisch.

Sie sind ein vermutlich Lebenszeitstehler sonst nichts! Man kann nur andere
Warnen, obwohl Sie auch mir etwa 15 Minuten gestohlen haben.

Wünsche Ihnen noch viel Erfolg beim “Verdrehen” von Tatsachen und
verbreiten von Verleumdungen und strafbaren Unterstellungen. Für mich
ist hier Schluß. Ein Newsportal das kritische Meinungen zensiert und
gleichsam “Vollkommene Hetzparolen” veröffentlicht, geht nicht, hat rein
gar nichts mehr mit “sozial” zu tun.

mfg

PS:
Werde hier nicht mehr lesen noch Meinung schreiben. Danke Herr
Carstensen für das “Augen öffnen”.


20. ... Kommentar von Dieter Carstensen am Donnerstag, 1.3.2012.

Interessant, was man mir hier so alles unterstellt, wie z.B. seitens @18 “rotrot”. Ich gehe auf solchen Unsinn hier nicht ein, genau so wenig wie auf den Unsinn von @18 “egalite”, der sich die Frage stellt, von wem ich betzahlt werde.

Ja geht es denn noch?

Ich habe zu einem klar definierten Thema meine Meinung geschrieben. Die muss niemanden gefallen, über sachliche Kritik freue ich mich immer, davon lebt eine Demokratie, aber mich hier dreart persönlich anzugreifen empfinde ich als unverschämt un in der Sache vollkommen daneben.

Der Inhalt meines Artikels wird duch die Kommentatoren bestens bestätigt. Unter anonymen Nicknamen andere Menschen, in dem Fall mich, angreifen, ohne jedes eigene persönliche Risiko und immer feste drauf hauen.

Das soll die Freiheit des Internets sein? Nein, es ist Feigheit, nicht mit vollem Namen im Internet zu seiner Meinung stehen zu können.

Insofern hat mein Artikel genau den Nagel auf den Kopf getroffen!


21. ... Kommentar von Brigitte van Haasen am Donnerstag, 1.3.2012.

Ich empfehle dem sonst guten SOZIALTICKER die Löschung dieses Artikels aus drei Gründen:

1. Sachlich sehr mangelhafter und höchst polemischer Artikel

2. 100%-ige Leserkritik, die auf SOZIALTICKER letztlich zurück fällt

3. Unverschämte Beschimpfung seitens des Autors in Richtung kritischer Kommentatoren

SOZIALTICKER, Sie können doch so einen Kommentar, wie den von D. Carstensen (#20), nicht einfach so unkommentiert stehen lassen! Hier erwarte ich anderes. Damit unterstützen Sie direkt seine “Meinung”, dass hier niemand mehr unter einem Pseudonym kommentieren darf. Das kann doch wohl nicht sein!!?

Und von daher wäre ich froh, wenn Sie meiner Empfehlung entsprechen.

Herzlichen Dank und viele Grüße!


22. ... Kommentar von Sozialticker am Donnerstag, 1.3.2012.

KOMMENTARE GESCHLOSSEN


23. ... Kommentar von Empirist am Donnerstag, 20.9.2012.

Anonym schreiben wollen hat nichts mit Feigheit zu tun. Ich weiss von einem Fall wo derjenige in arger Bedrängnis steht. Rund um die Uhr Bespitzleung seit langer Zeit. Sein Pech, er lebt ausserhalb Europas. Er kann nicht einmal seine Wohnung verlassen und in die Stadt gehen. Übers Internet, er fliegt nach ein paar Minuten auf; Man kann es sich ungefähr so vorstellen als lebe derjenige in einem Staatssicherheitsgefängnis mit stundenlangen Verhören.
Schreibt er anonym, mit falscher Otrsangabe, erhört ihn keiner. Seine Situation ist mehr als nur kritisch.
Ich denke, er sollte nicht öffentlich auftreten zumal sein Leben davon abhängt.


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