„Die Koalition wies den Verdacht zurück, dies geschehe mit Blick auf die AfD“, so die Tagesschau der ARD.

So ist den bundesdeutschen Parlamentariern also kurz vor dem Ende der Amtszeit des achtzehnten Deutschen Bundestages aufgefallen, dass „Erfahrung“ wichtiger sei, als das Lebensalter. Dieser Erkenntnisprozess ist im Laufe von fast sieben Jahrzehnten herangereift.

Sage niemand mehr, der Bundestag beschäftige sich nicht gründlich und ausführlich, ohne jede Hast und sich niemals unter Druck setzen lassend, mit den wichtigsten Themen dieses unseres Landes!

Es sind jedoch grundsätzliche Zweifel angebracht, ob ein Saft, der so lange gärt, am Ende auch noch genießbar ist.

Es werden hier nämlich forsch zwei „Qualitäten“ ausfindig gemacht und unterschiedlich bewertet, die in keiner Weise geeignet sind, sie gegeneinander aufzuwiegen, ohne dabei die persönlichen Merkmale und Eigenschaften zu berücksichtigen, die den möglichen Kandidaten für das Amt des Alterspräsidenten des Deutschen Bundestages auszeichnen.

Es ist richtig, so manche(r) Alte ist mit mancherlei Zipperlein geschlagen, die sowohl körperlicher als auch geistiger Natur sein können. Nicht umsonst heißt es: „Wenn du über 40 bist, und am Morgen aufwachst, und es tut dir nichts weh, dann bist du tot.“

Man kann aber davon ausgehen, dass jemand, der für seine Partei in seinem Wahlkreis unermüdlich Hände geschüttelt hat, von Haustür zu Haustür gegangen ist, um seine Präsenz zu zeigen, der sich in Wirtshaussälen und auf Festwiesen die Stimmer heiser geredet hat, zumindest bei der ersten Sitzung des neuen Bundestages noch über die notwendige körperliche Fitness verfügt, die ihm erlaubt, an Plenar- und Ausschusssitzungen teilzunehmen, so, wie einst die tapferen Spartaner an den Thermopylen ausharrten, bis zum letzten Mann.

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Quelle und vollständiger Artikel: Egon W. Kreutzer

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2. April 2017