Antennenfernsehen wird auf DVB-T2 umgestellt: Alte Receiver dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. In der Rhein-Main-Region sowie im Raum Ludwigshafen und Germersheim wird das herkömmliche Antennenfernsehen zum 29. März 2017 eingestellt und durch DVB-T2 ersetzt. Die Programme werden dann „hochauflösend“ im „High Definition“, also HD-Standard, verbreitet. Allerdings sind die derzeitigen DVB-T Empfänger nicht für das neue DVB-T2 geeignet, informiert die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Sowohl Röhrenfernseher als auch moderne Flachbildfernseher müssen dann mit einem externen DVB-T2 Receiver, einem Empfangsgerät, nachgerüstet werden.

„Die ausgemusterten Receiver dürfen nicht in den Hausmüll. Sie müssen in einem Wertstoff- oder Recyclinghof oder im Einzelhandel entsorgt werden“, informiert Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale. „Beim Neukauf eines Geräts sind bestimmte Händler verpflichtet, die Altgeräte kostenlos zurückzunehmen. Dies gilt sowohl für Ladengeschäfte als auch für den Online-Handel, wenn dort Elektroartikel auf einer Fläche von mindestens 400 Quadratmetern Verkaufs- bzw. Lagerfläche angeboten werden. Kleine Geräte mit einer Kantenlänge von maximal 25 Zentimetern müssen diese Händler auch dann zurücknehmen, wenn kein neues Gerät gekauft wird.“

Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.

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18. Februar 2017