Aktion gegen Nichtanerkennung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch die Argen und Kommunen
Die Fälle häufen sich, in denen Schwerbehinderte und chronisch Kranke trotz gültiger AU zu Terminen in die Arge eingeladen, oder zur Teilnahme an Maßnahmen gezwungen werden.
Viele Sachbearbeiter verlangen neuerdings zusätzliche Atteste über die Bettlägerigkeit oder Gehunfähigkeit. Für ein derartiges Verhalten gibt es weder eine Rechtsgrundlage noch eine sonst wie geartete Begründung. Die dabei entstehenden unnötigen Kosten hat der Erwerbslose selber zu tragen.
Die Aktiven Erwerbslosen in Deutschland (AEiD) haben zu diesem Thema eine Aktion gestartet.
Ein Mitglied des Bundestages und des Sozialausschusses wurde bereits informiert und war entsetzt über die Vorgehensweise der Ämter. Die AEiD bitten alle Betroffenen sich zu melden, um ihren persönlichen Fall zu beschreiben. Natürlich können die Fälle auch per E-Mail oder mit persönlicher Nachricht im Forum geschildert werden. Anonymität wird selbstverständlich zu gesagt. Je mehr Fälle bekannt werden, umso erfolgreicher kann man gegen diese Vorgehensweise agieren.
Quelle: Pressemeldung AEiD
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