Änderungen bei der Riester Rente 2018

Das Jahr 2018 hält eine Reihe von Veränderungen beim Thema Altersvorsorge bereit. Bei Thema Riester-Rente gibt es vorteilhafte Änderungen, weshalb sich eine Prüfung des eigenen Riester-Vertrags lohnt, rät die Verbraucherzentrale Thüringen.

Das Jahr 2018 bringt einige lohnenswerte Verbesserungen bei der Riester-Rente. Die zukünftige Rente aus einem Riester-Vertrag wird nicht mehr vollständig auf die Grundsicherung angerechnet. Eine Zusatzrente von monatlich 100 Euro bliebt unberücksichtigt. Für Geringverdiener wird so das Sparen in einen Riester-Vertrag attraktiver.

Die Grundzulage, die jeder Riester-Sparer vom Staat erhält steigt von 154 Euro auf 175 Euro. Damit sinkt bei gleichbleibenden Einkommen der Mindesteigenbeitrag des Riester-Sparers. Wer seinen Vertrag zulagenoptimiert besparen möchte, sollte diese Änderung zum Anlass nehmen. seinen Riester-Vertrag zu überprüfen.

Fällt die zukünftige Rente aus einem Riester-Vertrag sehr klein aus, darf diese in einer Summe ausgezahlt werden. Diese Auszahlung wird ab sofort geringer als bisher besteuert.

Für Riester-Verträge, die als betriebliche Altersvorsorge bespart werden, wurden bisher auf die zukünftige Rente Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge fällig. Diese Beiträge fallen ab 2018 weg.

Quelle: Verbraucherzentrale Thüringen

14. Januar 2018

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1 Kommentar

  • Joerg Freundlich (Pseudonym)

    16. Januar 2018 at 14:08 Antworten

    Riester-Sparen ist u. a. deshalb in Verruf geraten, weil die Gebühren von Banken und Versicherungen so hoch sind, dass alle staatlichen Zuschüsse aufgefressen werden. Für sie waren Riesterverträge ein Konjunkturprogramm, wofür Herr Arbeitsminister a.D. Walter Riester auch fürstlich entlohnt worden ist. In der Regel erhält der Sparer bestenfalls seine eigenen Beiträge wieder zurück. Eine Ausnahme bilden eigentlich nur die kinderreichen Familien. Nur sie können von den staatlichen Zulagen profitieren. Allerdings erhalten sie die Beiträge auf ihr Konto überwiesen, was nicht zuletzt Begehrlichkeiten der öffentlichen Hand hervorrufen könnte.

    Für alle anderen Riestersparer ist das heimische Sparschwein immer noch die bessere Alternative. Hiervon hat der Staat keine Kenntnis – und was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß.

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