Abgasskandal … wann mutiert es zum Kfz-Steuerskandal ???

Leute – mal ehrlich, wenn man diesen Abgasskandal sich so anschaut, dann kommt man immer mehr zum Ergebnis, dass es ja eigentlich kein Skandal in diesem Sinne ist, sondern die größte Steuerhinterziehung der Bundesgeschichte darstellt – oder???

Der Sozialticker hat da mal nachgeschaut:

„CO2-Freibetrag: Eine Basismasse von 120 g/km CO2-Emission bleibt bei Erstzulassung bis 2011 steuerfrei (110 g/km bei Erstzulassung ab 2012, 95 g/km bei Erstzulassung ab 2014). Jedes weitere g/km wird mit 2 € besteuert. Quelle: Kfz-Steuer.de

Egal, ob dies nun die neuste Gesetzgebung ist, oder welche Berechnung da nun herangezogen wird, diese wird immer völlig falsch und im Ergebnis wohl zu Lasten der Geprellten gehen. Was hat man denn da eigentlich nun berechnet ??? Wunschwerte ??? Selbst die „Nichtgeprellten“ und somit ihrem Hersteller noch treu verwurzelten Nutzern von 4 Rädern – wird man das Geld aus der Tasche ziehen … indirekt ist dies ja nun bereits erfolgt, denn entweder verlangt man von den „Geprellten“ eine satte Steuernachzahlung, oder aber man entschädigt die „Nichtgeprellten“ … indem man sie auch mal „prellen“ lässt, um einen entsprechenden Ausgleich zu schaffen. Man sieht schon das Funkeln in den Augen der Steuerämtern, wenn die Bescheide an die Leute raus gehen und die langen Nasen der stolzen Besitzer von „hei(k)len Blechlie“.

Der Sozialticker meint … „datt wird noch lustich“ … 🙂

3 Gedanken zu „Abgasskandal … wann mutiert es zum Kfz-Steuerskandal ???“

  1. Abgas-Skandal ??

    Made in Germany by VW:

    Leiharbeit – Billiglohn – Zerstörung des Rufes Made in Germany –
    Gefahr für 100 tausende Arbeitsplätze – Korruption in der Politik

    aber Sanktionen für Gekündigte !

    HARTZ und Sanktionen
    Made by VW und seiner Lobbyisten-Bundesregierung

  2. Anhörung zu Schadstoffangaben

    Berlin: (hib/MIK) Der Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur wird voraussichtlich am Montag, 2. November, um 14 Uhr eine öffentliche Anhörung zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/6070) zu „unzutreffenden Angaben beim Spritverbrauch und Schadstoffausstoß von Pkw“ durchführen. Dazu sollen sieben Experten geladen werden. Dies beschloss der Ausschuss am Mittwochvormittag.

    Die Fraktion fordert in ihrem Antrag, die unzutreffenden Angaben beim Spritverbrauch und beim Schadstoffausstoß zu beenden. Dazu soll die Bundesregierung das Kraftfahrtbundesamt beauftragen, unabhängige stichprobenartige Nachtests für Abgase und CO2-Emissionen regelmäßig durchzuführen. Weiter soll sich die Regierung gegenüber den anderen EU-Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission unter anderem dafür einsetzen, den „realistischeren“ weltweiten Verbrauchszyklus „Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure“ im Jahr 2017 einzuführen.

    Die Autohersteller sind verpflichtet, die Emissionen ihrer Fahrzeuge deutlich zu vermindern, heißt es in dem Antrag. Die Bundesregierung habe sich in ihrem Aktionsprogramm Klimaschutz dem Ziel verpflichtet, bis zum Jahr 2020 mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase zu emittieren als im Jahr 1990. Während andere Sektoren deutliche Verminderungsfortschritte vorweisen könnten, seien die Emissionen im Verkehrsbereich weitgehend konstant auf hohem Niveau geblieben. So liege der Schadstoffausstoß bei Pkw oft um ein vielfaches höher als nach offiziellen Angaben. Die Abgeordneten weisen darauf hin, dass dem VW-Konzern in den USA Strafen in Milliardenhöhe drohten, weil VW mit Hilfe einer Spezialsoftware die Messung des Schadstoffausstoßes von Dieselfahrzeugen manipuliert habe.

    Quelle: Deutscher Bundestag

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