Abgasbetrug bei Volkswagen – Keine Zweiklassenbehandlung der Automobilbesitzer

Nach Schummelsoftware und Abgasbetrug ist klar, auch in Deutschland sind Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher betroffen. In den USA hat Volkswagen unterdessen Pauschalzahlungen in Höhe von 1.000 Dollar pro betroffenem Kunden angekündigt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert, dass Kunden in Deutschland nicht schlechter gestellt sein dürfen. Zudem müsse Volkswagen bis Ende November endlich klar stellen, wie die Ansprüche von Verbrauchern entschädigt werden. Teil des Problems sei die unzureichende Kontrolle der Automobilbranche, so Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

„In Deutschland dürfen betroffene Verbraucher nicht schlechter gestellt werden als in den USA. Es zeigt sich, dass es in den USA, wo die Kontrolle für die Automobilunternehmen offenbar funktioniert, auch Angebote für betrogene Verbraucher gibt.

In Deutschland bleiben die Betroffenen weiterhin in Unsicherheit, weil sich zuständige Behörden und Teile der Politik schützend vor die Automobilindustrie stellen. So ist die Politik Teil des Problems der Automobilbranche. Diese Situation hat zu massiver Verbrauchertäuschung geführt.

Der vzbv verlangt von Volkswagen die Verpflichtung gegenüber den Verbrauchern, alle Ansprüche entschädigen. Dazu muss sich die Konzernführung bis spätestens bis Ende November öffentlich erklären.“

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Ein Gedanke zu „Abgasbetrug bei Volkswagen – Keine Zweiklassenbehandlung der Automobilbesitzer“

  1. Dabei hat VW nur für sein Produkt geworben nach der Devise: weißer als weiß – und alle haben es geglaubt. Dennoch muss für jeden vernünftig denkenden Menschen doch klar sein, dass CO2 in keinem Fall zurückgehalten werden kann. Auch kann es nicht in etwas anderes umgewandelt werden, weil es energetisch betrachtet die Endstufe einer chem. Reaktion darstellt. Die Güte eines Motors wird allein bestimmt dadurch , dass er eine möglichst vollständige Verbrennung vornimmt und so das CO2/CO-Gleichgewicht zugunsten von CO2 verschiebt. Als weiteres Hauptprodukt entsteht bei der Verbrennung noch Wasser. Ansonsten zählt noch die Güte vom Sprit selber. Jedenfalls können nicht einmal die geringen Stickstoff und Schwefel enthaltenen Begleitstoffe, wie Pyridin und Chinolin-Derivate, zurückgehalten werden, die unerträglich stinken, wie sich jeder schon mal überzeugen konnte, wenn er seine Nase auch nur in die Nähe vom Auspuff gehalten hat. Noch viel weniger können die – im Übrigen geruchlosen – Hauptprodukte der Verbrennung, Wasser, CO2 und CO, von der Umwelt ferngehalten werden. Die Verbrennung von Sprit läuft entsprechend den Naturgesetzen ab, die sowohl in Deutschland als auch in den USA gelten.

    Tja, da habt ihr euch mal zünftig hinters Licht führen lassen und euch des Kaisers neue Kleider jahrelang für bare Münze verkaufen lassen. Natürlich hat VW allerlei Schnickschnack ins Feld geführt, um uns den blauen Himmel vorzugaukeln – und irgendwann musste der ganze Zauber mal auffliegen. Natürlich ist Werbung, die auf den einfältigen Verbraucher abzielt, hierzulande erlaubt, ja sogar erstrebenswert, woran sich z.B. Werbeagenturen eine goldene Nase verdienen. Das weiß ein jeder, der schon mal einen Wahlkampf miterlebt hat.

    Wenn dann noch vom psychologischen Standpunkt her längst feststeht, dass sich der Verbraucher doch gerne hinters Licht führen lässt, vermag ich den Trubel um VW nicht mehr zu verstehen. Fazit: Es gibt kein Problem bei der Automobilbranche, wohl aber eines beim Verbraucher.

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