35 Jahre Lug und Trug um Gorleben
Gorleben: Gegen Röttgens „Politik der falschen Zunge“
Atomkraftgegner: Endlager-Projekt Gorleben muss aufgegeben werden
Zu den Äußerungen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen bezüglich des Protests gegen den Castor-Transport nach Gorleben erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Röttgen wirbt für seine angeblich ergebnisoffene Standortsuche in Sachen Atommüll-Endlager. Allein uns fehlt der Glaube. Wer weiter strahlende Abfälle ins Wendland karren lässt und wer Tag und Nacht das Bergwerk im maroden Salzstock Gorleben weiter ausbaut, dem geht es nicht um einen Neuanfang, sondern darum, Tatsachen zu schaffen.
Gegen diese Politik der falschen Zunge gehen wir die nächsten Tage auf die Straße. Angesichts erdrückender geologischer Befunde für die Nichteignung muss Gorleben als Standort für ein Atommüll-Endlager endlich aufgegeben werden. Wer dem nicht nachkommt, beweist, dass es ihm nicht um Sicherheit geht, sondern um politische Taschenspielertricks.
Röttgen fordert von den Demonstranten Besonnenheit. Doch ich kenne keine besonneneren Menschen, als die aus dem Wendland, die sich auch nach bald 35 Jahren Lug und Trug um Gorleben nicht von Wut, sondern von Lebensfreude leiten lassen.”
Quelle: Jochen Stay vor Ort in Dannenberg
Startseite - Veröffentlicht am: 24. November 2011 um 8:34 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
Druckversion:
|
Kommentar oder Frage? Hier veröffentlichen!Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:
- Ausbau in Gorleben soll ohne Beteiligung der Öffentlichkeit fortgesetzt werden
- 200 Atomkraftgegner und 20 Trecker auf dem Gelände in Gorleben
- Erlaubter Strahlen-Grenzwert in Gorleben wird überschritten






