2,8 Millionen LKW Zeitbomben unterwegs?

LKW an LKW – wer kennt es nicht auf den überfüllten Straßen quer durch Deutschland fahrend, wenn diese im Auftrag – für nur einen Klick im Internet – unterwegs zum „Kunden“ sich befinden. Erst wenn diese ausscherend zur sichtbaren Bedrohung werden, z.B. weil deren Fahrer im Sekundenschlaf oder gerade im Terrorakt sich befindet, erst dann werden Politiker wach. Statt sich für Ursachenforschung einzusetzen und beim Fund dieser – um eine schnelle Abschaffung zu bemühen, werden einfacher gehandhabt die völlig verfehlten Gesetze zum Nachteil der Fahrer verändert.

Nehmen wir mal den Lohn eines LKW / Busfahrers nun nicht als Hauptgrund, dann verbleiben jedoch noch deren Arbeitsbedingungen und das „MUSS“, täglich die Gesetze zu missachten bzw. zu umgehen, damit das steigende Pensum erneut geschafft wird. Wo man sich einst europaweit mit neuer Technik hat feiern lassen und glaubte, endlich „die“ neuen Überwachungsinstrumente für eine nicht mehr manipulative Anwendung im Transportwesen geschaffen zu haben, hätte man auch gleichfalls in diese „Fahrtenschreiber“ spucken können. Das Einzige, zu was diese Geräte überhaupt noch taugen, ist – für ein Gleichgewicht zur Kaffeemaschine im Führerhaus zu sorgen. Es nimmt nicht nur den Einbauplatz für wichtigere Dinge weg, nein – es ist obendrein auch nur eine weitere Kontrollmaßnahme und Gängelung der gestressten Fahrer. Wie mit den Geräten im Alltag umgegangen werden muss, zeigt dieser kleine Filmbeitrag.

KLICK … NDR

Fazit vom Sozialticker: „Tja, – so sieht es aus Herr Dobrindt … wollen Sie nicht auch mal an solches Steuer, oder steuern sie weiterhin nur aus dem bereits angesägten Sessel durch neue gesetzliche Schikanen? Wann kommen denn endlich mal die gravierenden Änderungen zum sicheren Transportwesen? Auch Ihr Klick im Internetshop, muss eines Tages mit einem Transportmittel bewegt werden, ohne dass es dabei gleich zur Katastrophe kommen darf. Wann beginnen Sie endlich mal dahingehend tätig zu werden und sich für vernünftige Arbeitsbedingungen der „Kutscher“ einzusetzen? Wie steht es denn um ausreichende Parkplätze, wenn eigentlich nur die „Fahrtenschreiber“ schlafen gelegt werden?

Oder vielleicht größere Fahrerhäuser, damit neben dem Klo auch noch die ganze Familie + planende Sekretärinnen rein passen, wenn es mal wieder über 18 Stunden dauert? Wie viele Tote möchten Sie denn noch haben, wenn durch steten Sparzwang die „Koffertragende Zunft der Buslenker“ von Termin zu Termin hetzen müssen – und die Fahrt über 1000 km nicht mehr wie 9,99 Euro kosten darf? Warum versagen Ihre Kontrollorgane, wenn es um die persönliche Befindlichkeiten der Fahrer geht?

Es gibt noch sehr viele Fragen an Sie, welche Sie eigentlich beantworten müssten, aber es nicht werden, denn Ihre Position ist zwar in dessen Verantwortung zu benennen, aber im diätfinanzierten Verantwortungsbewusstsein wohl nicht mehr greifbar. Und genau dieser Aspekt spiegelt sich auch auf Deutschlands Straßen wieder und zeigt sich später in den Kondolenzbüchern oft im Namen.

Quelle: Anmerkung Sozialticker

9. Februar 2017

2 Kommentare

  1. Korbacherjunge

    9. Februar 2017 um 16:02

    Ja wir brauchen mehr Kontrollen auf den Straßen für alle LKW ab 7,5 T. und auch für Transporter ab 2,6 Tonnen sollten die Fahrtenschreiber sofort flicht werden in Deutschland.

    • Noch mehr Kontrollen sind nicht die Lösung denn was willst du da kontrollieren? Nach außen ist doch alles super und ok. Kollege von uns berichtete stolz vom Wechsel seines Arbeitgebers wo er nicht am Wochenende auch noch knüppeln muss und nur noch !!! 80 !!! Entladestellen am TAG hat. Der ist unterm Tag nicht unter 14 Stunden zurück. Bei den LKW und Busbrüdern ist gerade im Fernverkehr der Gegensatz zum Nahverkehr deutlich, denn die müssen 4 Stunden am Stück immer 100% geben dann eine angebliche Pause die keine ist und wieder 4 Stunden nie unter 100%. Schaue dir mal so manche Bundestagstypen an in den Reihen hängend, wenn sie ihren Mittagsschlaf halten. Im Nahverkehr sind es die Zwischenzeiten, körperliche Aktivitäten und der Stress mit Blick auf die Uhr. Bei einem Versandunternehmen haben die eine Zeitsperre in deren Unterzeichnerkästen gebaut denn der Kunde will ja online wissen wo sein Paket ist und dabei steht der Bote vor der Tür und wartet auf die Auslieferung. Nun rechne mal 80 x wenigstens eine Minute zum Paket greifen, zum Kunden und dann Zeitsperre nochmals sind schon 160 min. plus Kundensuche und Anfahrtsweg da kommen Stunden zusammen die nicht mal bezahlt werden.

      Schau in die Büros, die sind alle befreit von 100 % und wenn denen mal der Stift runter fällt dann hebt man ihn auf aber wenn der 40t Brummi in das Stauende kracht da er keine klaren Bilder mehr wahrnimmt dann jault die Nation. Nein Kontrollen helfen nicht auf den Straßen sondern in den Buden der Disponenten und Arbeitgebern die die Leute so knüppeln lassen. Du musst dir mal vorstellen. Die BAG steht auf den Parkplätzen und zieht die Fahrerkarte im digitalen Format und kassiert ab, sobald du auch nur eine Minute drüber bist. Das du aber nicht wie die anderen Gewerke alles fallen lassen kannst wo du stehst und fährst juckt die Kumpel nicht. Für die zählt nur Kasse. Gleiches gilt für diese bescheuerten Begrenzer. Such mal noch eine Strecke, wo du noch überholen darfst und da alle im Zeitdruck stehen, klemmen alle am besagten Begrenzer. Nun stell dir mal ein Land ohne diesen Begrenzer vor, aber wo es weiterhin Tempo 80 gilt! Wenn dann einer mit 75 vor einem eiert, dann kurz drauf und vorbei und nicht wie es bekannt ist 10 km nebenher oder hinterher für den Rest des Tages. Gleicher Schwachsinn ist die 60 km/h Regelung auf den Bundesstrassen. Das fördert nur für die PKW riskante Überholmanöver in ihren kleinen Hubraummonster incl. schreiendem Turbo auf 1.1l. 🙂 Und dann such mal 22 Uhr was zum schlafen ! Es werden sicherlich noch andere sich hier auskotzen kommen aber so wie es ist lann es nicht bleiben.

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