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2.200 Spitzenverdiener verlieren weniger als 380 Euro monatlich

Bild: Bundestagsfraktion DIE LINKE im Bundestag“Wer die Streichung des Elterngelds für Spitzenverdiener als sozialen Ausgleich zu verkaufen versucht, verhöhnt die ärmsten Familien im Land”, kommentiert Diana Golze, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Pläne der Bundesregierung, Spitzenverdienern das Elterngeld zu streichen.

“Während rund 135.000 Bezieher von Arbeitslosengeld II durch die Streichung des Elterngelds ungefähr ein Viertel ihres Einkommens verlieren, dürften die 2.200 Superreichen mit mehr als 250.000 Euro Jahreseinkommen den Wegfall der Leistung kaum bemerken – denn sie verlieren im Schnitt weniger als 380 Euro im Monat.”

Golze weiter:

“Spitzenverdiener haben in der Regel kein Erwerbseinkommen. Daher bekommen sie meistens nur das Mindestelterngeld in Höhe von 300 Euro und eventuell noch einen Geschwisterbonus von 75 Euro.

Nach den Angaben der Bundesregierung ergibt sich für diesen Personenkreis ein durchschnittliches Elterngeld in Höhe von weniger als 380 Euro. Dieser geringe Betrag soll ihnen nun gestrichen werden. Das ist kein soziales Trostpflaster, es ist eine Farce.”

Quelle: DIE LINKE. im Bundestag

Startseite - Veröffentlicht am: 27. Oktober 2010 um 9:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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1. ... Kommentar von x am Mittwoch, 27.10.2010.

das sind einsparungen von weniger als eine million euro pro monat .

als nächstes kann man dann wieder die in armut lebenden bürger ausnehmen und auf diese farce verweisen , daß die reichen ja auch ihren obolus gezahlt haben . und die elterngeldkürzung bei hartziv-empfängern kann mit dieser image-pflegenden politik somit auch durchgewunken werden .

das regime in diesem land gehört aus der öffentlichkeit entfernt .


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