100-Prozent-Schulz bringt null Prozent soziale Gerechtigkeit


„100-Prozent-Schulz setzt im Koalitionsausschuss null Prozent soziale Gerechtigkeit durch. Noch nicht einmal die vollmundig angekündigte Begrenzung der exorbitanten Managergehälter schafft die SPD gegen die Union durchzusetzen“, kommentiert Sahra Wagenknecht die Ergebnisse des Koalitionsausschusses.

Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses zeigen, dass Martin Schulz dort weitermacht, wo Sigmar Gabriel aufgehört hat. Die SPD muss sich sofort entscheiden, ob sie mit der CDU/CSU weiterregieren oder dringend notwendige soziale Verbesserungen für die Menschen durchsetzen will. Es ist vollkommen unseriös, einen Gerechtigkeitswahlkampf zu betreiben, aber mit der Union klammheimlich im Interesse von Banken und Versicherungen die Privatisierung von Autobahnen zu ermöglichen. Wir fordern die Sozialdemokratie auf, im Bundestag endlich Farbe zu bekennen und gemeinsam mit der Opposition ein Verbot sachgrundloser Befristungen zu beschließen. Es gibt im Bundestag eine Mehrheit für diese wichtige Korrektur.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Anmerkung Sozialticker – Monitor zeigt Traumbezahlungen – und Gerechtigkeitsreden. 🙂

30. März 2017

4 Kommentare

  1. Die Typen vorweg waren schon schlimm, aber was der Typ will, ist schon agendareif. Frag mich echt, ob ich mit meinen 55 noch Chinesisch lernen sollte oder PHP programmieren muss und meine Kinder währenddessen stempeln gehen, weil ich dann 3 Jobs bekomme. In die gleiche Kerbe knallt ja nun auch der Typ aus Nürnberg.

    Wird Zeit, dass die eine Abwahl bekommen.

  2. Sozialticker

    2. April 2017 um 19:55

    News zum 100% Mann:

    „Schulz konterte: „Innovation braucht man jeden Tag in der Bildungslandschaft.“ Es gehe darum, dass Kinder von Professoren oder Managern die gleichen Chancen hätten, wie die Kinder hart arbeitender Menschen. “ Quelle: RT

    Frage Sozialticker – und wo bleiben die anderen Kinder, dessen Eltern Opfer der SPD geführten Regierung sich „grün“ ins Hartz IV Elend haben versklaven lassen?

  3. „Es gehe darum, dass Kinder von Professoren oder Managern die gleichen Chancen hätten, wie die Kinder hart arbeitende Menschen.“

    Ganz im Ernst, aber: der Satz macht so null Sinn. Wenn dann schon so: „Es gehe darum, dass Kinder hart arbeitender Menschen die gleichen Chancen hätten, wie die Kinder von Professoren oder Managern.“

    Die Satzstellung ist für die Bedeutung einer Aussage schon enorm wichtig 😉

    Im übrigen: „Chancengleichheit“ ist das Synonym für „Sozialdarwinismus“. Ist der gleiche Unsinn wie „Eigenverantwortung“…

  4. Sozialticker

    25. Juni 2017 um 19:40

    „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ – heute wäre sie im Bundestag da gewesen. Doch die SPD hat sie verstreichen lassen und gegen den Gesetzentwurf der Linken gestimmt, der eine Abschaffung der sogenannten „sachgrundlosen“ Befristung vorsieht. Dabei ist die Abschaffung der „sachgrundlosen“ Befristung eigentlich eines der großen Themen von Martin Schulz. Sie ist eine der zentralen Forderungen im Entwurf des SPD-Wahlprogramms, das am Sonntag auf dem Bundesparteitag beschlossen werden soll.“

    Quelle: Panorama

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